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Legende: Audio Die Pflegerinnen hätten das Vertrauen einer Seniorin missbraucht abspielen. Laufzeit 01:56 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 24.01.2019.
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In Laufner Seniorenzentrum Patientin im Altersheim um Geld betrogen

Das Zentrum «Rosengarten» hat zwei Pflegerinnen fristlos entlassen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Er sei schockiert gewesen, als er von dem Vorfall erfahren habe, sagt Michael Rosenberg, Leiter des Seniorenzentrums Rosengarten: «Dass Mitarbeiterinnen das Vertrauen einer Patientin erschleichen, um an Geld zu kommen, das war für mich nicht vorstellbar.» Er sei schwer enttäuscht, habe die Mitarbeiterinnen fristlos entlassen und mit einem Hausverbot belegt. Die Patientin habe zudem eine Anzeige eingereicht, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Dass Mitarbeiterinnen das Vertrauen einer Patientin erschleichen, um an Geld zu kommen, das war für mich nicht vorstellbar.
Autor: Michael RosenbergLeiter Seniorenzentrum

Wie der «Blick» am Donnerstag berichtete, hätten die beiden Mitarbeiterinnen die Patientin dazu gebracht, einer der Pflegerinnen eine Vollmacht für ihr Bankkonto auszustellen. Diese habe das ausgenutzt und unbefugt 20'000 Franken abgehoben, was die Patientin allerdings bemerkte. Der «Blick» berichtet weiter, dass die beiden Frauen in der Folge, um die Tat zu vertuschen, die Seniorin hätten vergiften wollen. Das «Regionaljournal Basel» von Radio SRF konnte dies allerdings nicht verifizieren. Heimleiter Rosenberg sagt, er habe keine Kenntnisse von solchen Plänen, die Patientin sei unverletzt geblieben.

Altersheim reagiert

Im Prinzip seien die Sicherheitsvorkehrungen im Seniorenzentrum bereits hoch, sagt Rosenberg. Von allen neuen Mitarbeitern würden vor der Anstellungen die Strafregisterauszüge verlangt, zudem erkundige man sich an den bisherhigen Arbeitsorten. Zudem seien alle Mitarbeitende verpflichtet, Auffälligkeiten im Verhalten von Kolleginnen sofort zu melden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Dölf Meier  (Meier Dölf)
    Warum wurde aus diesem Vorfall ein Blog gemacht. Das ist doch eine interne Angelegenheit und sie wurde von der Geschäftsleitung erledigt. Man soll doch die Blogger nicht unnötig belästigen. Alles kostet Zwangsgebühren.
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  • Kommentar von Beat. Mosimann  (AG)
    Welche älteren Leute, im APH, haben denn überhaupt noch eigenes Geld. 20.- Sack - Geld in der Woche, dass ist Realität, dann stelle man sich vor, ein Kaffe im Hauseigenen Restaurant kostet ca. 5.- Franken. Kopfschüttel wenn diese 20.- Franken auch noch weg kommen. Es kommt die Frage auf wie es denn mit der Entlohnung aussieht.
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    1. Antwort von Stefan Renevey  (weissdassichnichtsweiss)
      Wissen Sie, mir ist bewusst, dass ich mich nun auf dünnes Eis begebe. Aber der/die kleine Angestellte, macht nix anderes, als das, was die Finanzlobby und die Globalplayers bei weit mehr Menschen ohne Skrupel tun. Die haben aber den Vorteil, dass deren Gebahren weil sie so gross sind, letztlich keine Individualität bekommt. Daher ist die Entrüstung und der Schrei nach Moral bei kleinen Fällen halt einfacher und auch umsetzbar. Da holen wir uns dann die Absolution! Dass wir eben doch "Gut" sind.
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    2. Antwort von Walter Plüss  (Walep)
      Herr Mosimann, bevor Sie solche Sachen in die Welt setzen, sollten Sie sich bei einem Seniorenheim über die Sackgeld-Situation erkundigen. Die beiden Damen haben nicht das Sackgeld sondern CHF 20‘000 gestohlen. Und das ist kriminell und hat nichts mit deren Entlohnung zu tun.
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