Mit dem Rotstab-Lied gegen die Fusion mit Basel

Mit seinem «Rotstab-Lied» engagiert sich Florian Schneider auf Seiten der Wiedervereinigungsgegner. Das Komitee «Pro Baselbiet» will so auch die Emotionen der Baselbieter ansprechen.

Florian Schneider mit Gitarre auf einem Anhänger mit Strohballen im Tröli Liestal. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Florian Schneider als Galionsfigur für die Fusionsgegner. zVg

Rund ein Jahr vor der Abstimmung über die Fusions-Initiative hat das Komitee «Pro Baselbiet» heute den Sänger und Schauspieler Florian Schneider präsentiert. Dieser hat unter dem Liestaler Stadttörli sein selbst komponiertes Rotstab-Lied gesungen und damit seine Liebe zum Baselbiet erklärt. Damit wollen die Wiedervereinigungs-Gegner die Baselbieter auch beim Bauchgefühl packen. «Einen Song kann man am Radio spielen und wiederholen und der wird schneller aufgenommen und wirkt», sagt SVP-Präsident Oskar Kämpfer vom Komitee «Pro Baselbiet» dazu.

Neues Rechtsgutachten gefordert

Allerdings wollen die Fusions-Gegner nicht nur mit Kultur gegen die Initiative mobil machen. Sie zweifeln auch die Rechtsgültigkeit der Initiative an und fordern ein neues Rechtsgutachten. Denn gemäss der Initiative solle der Verfassungsrat nicht nur die neue Verfassung schreiben. Er soll auch die wichtigsten gemeinsamen Gesetze bestimmen. Und das verbiete ein Bundesgesetz, erklärt Oskar Kämpfer: «Die zuständige Kommission im Landrat soll darum ein Alternativ-Gutachten einholen», fordert er.