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Basel Baselland Kantonsfusion beider Basel - nur wenig Plakate in der Stadt

In der Stadt Basel ist die Kontroverse um die Abstimmung zur Fusionsfrage visuell kaum wahrnehmbar. Auf den Plakatwänden dominieren andere Themen. Dies, obwohl das Komitee «ein Basel» im Vergleich mit anderen Abstimmungen gleich viele Plakate aufhängen liess.

Ein Plakat auf dem steht wörtlich: Nicht nicht alles alles doppelt doppelt.
Legende: Plakat der Befürworter SRF

Fährt man vom Land in die Stadt, so wird die Kantonsgrenze unweigerlich sichtbar. Auf dem Land tobt der Abstimmungskampf an den Strassenrändern und den Litfasssäulen der Bahnhöfe, in der Stadt herrscht Flaute. Dies sei so, obwohl das Komitee «ein Basel» so viele Plakate aufhängte, wie bei früheren Kampagnen zu anderen Themen.

Plakate der Fusionsbefürworter zu verspielt

Martina Bernasconi vom Verein «ein Basel» sieht zwei Gründe für den flauen Abstimmungskampf in den Strassen von Basel. Einerseits kämen die Plakate der Fusionsbefürworter eher intellektuell verspielt daher, und da müsse man überlegen, was damit gemeint sei. «Kaum sieht man sie, sind sie beim Vorbeifahren auch schon hinüber. Da bleibt anscheinend nicht haften, was die Botschaft sein soll.»

Anderseits würde auf dem Lande entlang der Verkehrsachsen ein regelrechter Verdrängungskampf stattfinden. Nicht einmal bei der Wahl von Regierungsrat Isaac Reber wurde soviel Geld für Plakatwerbung ausgegeben. «Kommt man dann in die Stadt, so nimmt man unsere eher normale Plakatierung als mager wahr.»

Mehr Präsenz der Befürworter entlang der Hauptstrassen

Sicher fällt auch ins Gewicht, dass sich in der Stadt kein Komitee gegen die Fusionsfrage formierte. Kein Komitee heisst dann auch keine Werbung. Um der massiven Werbung entlang der Kantonsstrassen auf dem Lande entgegenzuwirken, hat das Komitee «ein Basel» ihre Präsenz auf der Achse Muttenz Sissach jetzt verstärkt.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Nico Basler, Basel
    Das hat mit kluger Voraussicht und Wirtschaftlichkeit zu tun. Wieso Geld ausgeben für etwas was die grosse, schweigende Mehrheit in BS sowieso nicht will.
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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Egal wieviele Plakate und Medien Berichte, fuer mich Persoenlich kommt eine Fusion nicht in Frage, da es nicht ohne mehr Aufwand in der Verwaltung und somit hoehere Kosten fuer alle geht. Die zwei Kantone sind zu unterschiedlich. Zudem ist derzeit nichts Doppelt, da es sogar naher mehr Verwaltung benoetigt wird als bei 2 Kantonen. Eine halbe Sache ist es auch nicht, da es schon 2 Vollstaendige Kantone sind. Ich verstehe nicht das "ein Basel" Komitee, es bringt nur negatives, was ist positiv dran
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Wie des Öfteren schon schrieb , die gesamte CH könnte mit wenigen PCs verwaltet werden . Aber bei uns ist jedes Dorf eine kleine CH - solange es noch bezahlt werden kann, kein Problem . Die Oekonomie lehrt etwas anderes .
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