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Basel Baselland Kantonsspital Baselland verliert Patienten

Das Kantonsspitals Baselland macht über 28 Millionen Franken Verlust und verliert weiter Patienten: 700 Patientinnen und Patienten weniger liessen sich im Kantonsspital behandeln.

Legende:
Negativer Trend Das Kantonsspital Baselland kämpft mit abnehmenden Patientenzahlen. Kantonsspital Baselland

Weniger Patientinnen und Patienten und ein Verlust von fast 30 Millionen Franken - dies die Zahlen des Kantonsspitals Baselland (KSBL) für das Jahr 2014. Insgesamt liessen sich im vergangenen Jahr 28'628 Menschen an einem der drei Standorte Liestal, Bruderholz und Laufen des KSBL behandeln. Das sind 700 weniger als im Jahr 2013. Bereits 2013 verlor das Kantonsspital Baselland 500 Patienten. «Das ist kein gutes Ergebnis», sagt denn auch der Ceo des Kantonsspitals, Jürg Aebi. Das Resultat sei aber erklärbar angesichts der Abgänge von Kaderärzten und dem Vertrauen, das man bei der Bevölkerung und den zuweisenden Ärzten verloren habe.

Vor allem am Standort Bruderholz verlor das Kantonsspital Baselland Patienten, wie das Regionaljournal Ende 2014 publik gemacht hatte. Das Bruderholzspital musste den Abgang einer ganzen Reihe von Chefärzten hinnehmen und mit diesen Abgängen brachen auch die Patientenzahlen ein.

20 Millionen-Gewinn wäre nötig

Diese Turbulenzen schlagen sich jetzt auch im finanziellen Ergebnis des Kantonsspitals nieder: Es schreibt einen Verlust von 28,6 Millionen Franken. Auch wenn dieser Millionenverlust gemäss Spital vor allem auf ausserordentliche Abschreibungen zurückzuführen ist, reicht das Ergebnis bei weitem nicht, um auch langfristig notwendige Investitionen tätigen zu können. Dazu müsste das Kantonsspital einen Gewinn in der Grössenordnung von 20 Millionen Franken ausweisen.

(Regionaljournal Basel; 12:03 Uhr)

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