KlangBasel-Mitinitiant Hofmann zieht positive Bilanz

Die erste Ausgabe des Festivals KlangBasel lockte wohl rund 10'000 Musikinteressierte an - so die vorsichtige Schätzung von Mitinitiant Hans-Georg Hofmann. Das Festival bot an über 20 Konzertorten im Kleinbasel sowie im Stadtcasino am Barfi während drei Tagen diverse Konzerte.

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Bildlegende: KlangBasel-Mitinitiant Hans-Georg Hofmann ist auch leitend beim Sinfonieorchester Basel tätig. zvg

Mitwirkende am Festival waren fast ausschliesslich Basler Ensembles. Das Festival hat zum einen Schaufenster-Charakter, es soll einen Überblick über das breite Basler Musikschaffen bieten. Zudem führt es auch viele Ensembles und Formationen in ungewohnten Kombinationen zusammen. Genau diese experimentelle Note habe zu vielen positivien Rückmeldungen geführt - von Musikern wie auch von Besucherinnen, betont Hans-Georg Hofmann.

Hofmann, beim Sinfonieorchester Basel für die künstlerische Planung zuständig, freut sich, dass während den drei Festivaltagen das Interesse sozusagen stündlich grösser wurde und am Sonntag viele ausgebuchte Konzerte registriert wurden.

Hofmann sieht wenig Koordinationsbedarf

KlangBasel platziert sich in einem dichten Festivalkalender. Kurz vor der neuen Musikschau bringt das Theaterfestival internationale Truppen hierher und eine Woche danach präsentiert das Festival Culture Scapes wieder viele Einblicke in eine fremde Kultur, diesmal die Kultur Japans. Hofmann sieht darin kein Problem, da die Festivals sehr unterschiedlich seien. Der Zeitpunkt könne allerdings nochmals überdacht werden und man sei auch schon im Gespräch mit dem Basler Kulturressort.

(Regionaljournal Basel, 6:32 Uhr)