Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Klares Ja im Basler Grossen Rat für die Ausrufung des «Klimanotstands» abspielen. Laufzeit 03:55 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 20.02.2019.
Inhalt

Klimastreik Basler Grosser Rat ruft den «Klimanotstand» aus

Das Basler Parlament setzt ein Zeichen gegen Klimawandel und hat eine Resolution von Jugendlichen verabschiedet.

Der Grosse Rat hat die Resolution aus den Kreisen der Klimastreik-Bewegung nach einer längeren Diskussion klar gutgeheissen. Er appelliert damit an sich selber, dem Thema bei seinen Entscheiden Priorität zu geben.

Für die Überweisung sprachen sich die meisten Grossrats-Fraktionen ausser der SVP aus, wenn auch nicht alle gleich begeistert. Nach Lob für das Engagement hielten LDP und FDP fest, eine Resolution sei für niemanden bindend. Beide wollten sich darum nicht lange mit dem Wortlaut aufhalten. Taten statt Worte seien gefragt, mahnte die LDP.

Die Resolution zu überweisen, fanden auch SP, Grüne und GLP ein wichtiges «Signal». Ein Liberaler bat hingegen, die besorgte Schülerschaft ernst zu nehmen, indem man die Resolution nicht überweist: Man solle ihr keine Illusionen machen und kein «sinnloses Zeichen setzen».

Die Debatte hatten zahlreiche Schülerinnen und Schüler auf der Zuschauertribüne mitverfolgt. Sie jubelten am Ende der Debatte, als der Grossratspräsident das klare Abstimmungsresultat verabschiedete: 71 Grossräte sprachen sie für die Resolution aus, 17 waren dagegen.

«Ich bin extrem glücklich, das ist ein unglaublich gutes Gefühl», sagte eine der Schülerinnen nach der Debatte. «Das ist ein erstes Ziel, das wir erreicht haben», sagte ein weiterer. Als nächstes wollen die Schüler eine Petition lancieren für mehr Klimaschutz.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Aha! Im Basler Grossen Rat herrscht ein Klima, dass man darob den Notstand ausrufen muss? In der Tat haben gewisse Herren das Klima immer wieder aufgeheizt und etwas Abkühlung würde nicht schaden...
    Die Basler Fasnacht, resp die Schnitzlbänker kommt heuer nicht nach mit Sujet's!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Katharina Regli  (Kathareina)
    Mobilfunkstrahlen funktionieren genau wie die Strahlen der Mikrowellenofen, mit denen bekanntlich Speisen erhitzt werden; also Erwärmung! Die Ersteren natürlich nicht so gebündelt. Wenn viele tausende Sender aufgestellt werden gibt das auch eine Menge bzw. Wärme. Unsere Jugendlichen sind voll auf ihr Smart Phone angewiesen; dahinter steht ein Industriezweig, der ja nicht an der Klimaerwärmung beteiligt sein will? Hier geht es um Physik. Äussere mich nicht zu möglichen Schlafströrungen etc.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Letztendlich loest sich der Enthusiasmus in dreckige Luft auf... oder... die Jungen haben etwas in Gang gesetzt, Etwas das uns in Klimafragen voranbringt.. in jedem Fall Hut ab, Ihr Jungen..seid gar nicht soo schlecht... Jetzt muessen aber mehr Taten folgen, persoenliche Taten nota bene... schwierig,ich weis, aber es geht.. Paris wurde ja auch nicht ueber Nacht erbaut
    Ablehnen den Kommentar ablehnen