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Männerkandidaturen sind unerwünscht, sagt Jessica Brandenburger und löst eine Debatte aus
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 19.11.2019.
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Männer unerwünscht Frauenfrage wird in der Basler SP heiss diskutiert

Jessica Brandenburger, die Präsidentin der SP Frauen, brüskiert die Männer. Unterstützung erhalten diese von Anita Fetz.

Die Aussagen der Co-Präsidentin der SP Frauen Basel, Jessica Brandenburger, sind deutlich: «Immer wenn ein politisches Amt frei wird, drängeln sich Männer in die erste Reihe», sagt sie in einem Interview gegenüber dem Onlineportal «bajour.ch». Fakt sei, dass Frauen in der Basler Regierung immer noch untervertreten sind. Deshalb müsse nun zwingend eine Frau anstelle des abtretenden Baudirektors Hans-Peter Wessels (SP) in die Regierung. «Die Männer sollen sich nun zurücknehmen», fordert Brandenburger.

Die Männer sollen sich nun zurücknehmen.
Autor: Jessica BrandenburgerCo-Präsidentin SP Frauen Basel

Offiziell haben bislang noch keine Männer in der SP ihr Interesse an einer Kandidatur bekundet. Bekannt ist jedoch, dass zumindest Nationalrat Beat Jans und Grossrat Kaspar Sutter sich einen solchen Schritt überlegen. Beide wollen sich zur Forderung von Jessica Brandenburger nicht äussern.

Eine solche Forderung ist ein ur-uralter Zopf.
Autor: Anita Fetzabtretende Ständerätin SP BS

Unterstützung erhalten die SP-Männer von der abtretenden Ständerätin Anita Fetz, einer Vorkämpferin für die Rechte von Frauen in Basel. «Eine solche Forderung ist nun wirklich ein ur-uralter Zopf», sagt Fetz. Frauen seien in der SP derzeit nicht untervertreten. Der Griff zu einem solch undemokratischen Mittel sei unnötig. Zudem habe sich mit Kerstin Wenk bereits eine kompetente Frau zur Nomination gemeldet. «Ich sehe das Problem nicht.»

Es liegt an den Delegierten, ob sie eine Frau oder einen Mann nominieren.
Autor: Pascal PfisterSP-Parteipräsident

Parteipräsident Pascal Pfister äussert sich zur Frauenfrage diplomatisch: «Dies ist eine Forderung, die man in den Raum stellen kann. Es liegt aber an den Delegierten, ob sie eine Frau oder ein Mann nominieren.» Man nehme in der Partei die Frauenfrage ernst, betont Pfister. Entscheidend seien am Ende jedoch auch noch andere Faktoren als nur das Geschlecht.

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