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Französische Rapper wollen sich in Basel auf Dach geben
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 03.08.2019.
abspielen. Laufzeit 02:21 Minuten.
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Mixed-Martial-Arts Brutaler Rapper-Fight in Basel geplant

Zwei französische Rapper kündigen einen Kampf in Basel an. Die Behörden erwägen eine Absage des Events.

Ein geplanter Kampfsportevent in der Basler St. Jakobshalle sorgt im Vorfeld für hohe Wellen. Wie die Zeitung «Schweiz am Wochenende» berichtet, wollen sich zwei verfeindete französische Rapper Ende November einen brutalen Fight liefern und zwar in einem sogenannten MMA-Kampf.

MMA steht für «Mixed-Martial-Arts». Dabei handelt es sich um eine Kampfsportart, bei der weniger Regeln gelten als beispielsweise im Boxen. Wegen ihrer Brutalität ist diese Kampfsportart in Frankreich verboten. Die Rapper Booba und Kaaris wollen ihren Kampf nun in Basel austragen, kündigte die französische Nachrichtenagentur AFP an.

Das kann nicht in unserem Sinn sein.
Autor: Simon ThirietSprecher Basler Erziehungsdepartement

Keine Freude daran hat man beim zuständigen Basler Erziehungsdepartement. Sprecher Simon Thiriet: «Wir gingen von einer normalen Kampfsportveranstaltung aus. Dass die beiden Rapper nun diese Veranstaltung ausnutzen wollen für einen solchen Zirkus, kann natürlich nicht in unserem Sinn sein.»

Rapper auf Bühne
Legende: Rapper Booba - hier bei einem Konzert in Frankreich - will sich im Kampf mit seinem Kontrahenten Kaaris messen. Keystone

Besitzer und Vermieter der St. Jakobshalle, die auf Baselbieter Boden liegt, ist der Kanton Basel-Stadt. Wegen Sicherheitsbedenken überlege man sich nun, den Anlass ganz zu verbieten, sagt Thiriet. «Wir analysieren die Situation mit den Sicherheitsbehörden und behalten uns vor, den Anlass abzublasen.»

Der geplante Kampfsportevent wird auch die Basler Politik beschäftigen. Grossrätin Beatrice Isler (CVP) hat zu dem Thema bereits einen Vorstoss eingereicht.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Eberhard  (Verena Eberhard)
    Interessant, dass es hier noch etwas zu studieren gibt. Es kann doch nicht sein, dass Anlässe, welche in anderen Ländern verboten sind in der Schweiz durchgeführt werden.
  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Was muss man sich da in Basel noch lange überlegen? Zuerst noch eine Debatte im Grossen Rat? Die Lösung ist ganz einfach: ABSAGEN! Solche „Events“ brauchen wir nicht.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Richtig! Absagen! Wir wollen keine Brutalo-Werte mutwillig zur Verbreitung kommen lassen. Klar, recht viele Leute wollen diese "Action"; aber diese muss nicht öffentlich gefördert werden.