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Derzeit werden Antennen umgerüstet, eine Bewilligung braucht es nicht.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 31.10.2019.
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Neue Mobilfunktechnologie Landrat will kein 5G-Moratorium

Das Parlament bemängelt jedoch, dass für die Umrüstung von Antennen auf 5G-Standard keine Bewilligung nötig ist.

Die neue 5G-Technologie ist umstritten. Gegner befürchten, dass die Strahlen gesundheitsschädigend sein könnten. Die neue Technologie verspricht, dass Daten bis zu 100x mal schneller übertragen werden können, deshalb wollen Mobilfunkbetreiber möglichst schnell auf 5G setzen.

In Aesch wurde eine Antenne bereits auf die neue Technologie umgerüstet. Für eine solche Aufrüstung brauchen Mobilfunkbetreiber keine Baubewilligung. Dies kritisierten Anwohnerinnen und Anwohner aus Aesch in einer Petition.

Härtere Massnahme fand keine Mehrheit

Politiker von links bis rechts im Landrat sahen da Handlungsbedarf. Sie überwiesen einen Vorstoss, wonach die Baselbieter Regierung nun prüfen soll, ob für eine 5G-Antenne nicht eine Baubewilligung nötig sein sollte.

Ein weiterführender Vorstoss einer SP-Landrätin zum Thema 5G hingegen wurde knapp abgelehnt. Désirée Jaun forderte ein zweijähriges Moratorium für 5G-Ausbau im Kanton. «Es geht nicht darum, etwas zu verhindern oder zu verbieten, sondern darum, Zeit für Abklärungen zu bekommen», sagt Jaun. Die Bürgerlichen fanden jedoch, die Prüfung einer allfälligen Baubewilligung genüge im Moment.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von C. D. Giger  (Chräbeli)
    Wenn in der Schweiz über 5G diskutiert wird, dreht sich die Debatte v.a. um gesundheitliche Themen. Bei SRF Meteo wurde zudem der Frequenz-Konflikt zwischen Wasserdampf und 5G angesprochen (Sendung vom 26.10.19).
    Die internationale Debatte über mögliche Sicherheitslücken wird von der Gesundheits-Frage nahezu vollständig verdrängt. Obwohl Huawei in Australien, Japan, den USA und Neuseeland, v.a. wegen Chinas Nachrichtendienstgesetz, von der Einführung der 5G-Technologie ausgeschlossen wurde.
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    1. Antwort von Armin Pletscher  (minrad)
      Ein Grossteil der Daten ist inzwischen End-zu-End verschlüsselt, die Daten können dadurch nur noch bei den jeweiligen Enden abgegriffen werden. Die Verbindungsdaten wurden bisher zentral gespeichert und konnten dort schon immer von den Nachrichtendiensten mitgeschnitten werden. Bei 5G wird das eher schwieriger, weil das Netzwerk anders organisiert werden muss um die niedrigen Latenzzeiten zu erreichen. Die Zechereien mit Huawei könnten auch einfach auf geopolitische Spielchen zurückzuführe sein.
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  • Kommentar von Armin Pletscher  (minrad)
    Für 5G Antennen gelten die gleichen Bewilligungsregeln wie für die Vorgänger. Wieso also nochmals ein Bewilligungsverfahren? Die Grenzwerte bleiben dieselben und auch die Frequenzen sind im gleichem Bereich. Die gesundheitlichen Bedenken wurden ursprünglich wegen den höheren Frequenzen geäussert, die im 5G Standard vorgesehen sind aber zurzeit gar nicht verwendet werden und vom Bund auch nicht zugeteilt wurden. Demzufolge ist die aktuelle Diskussion aus Sicht eines Fachkundigen sowieso absurd.
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  • Kommentar von Peter Singer  (P.S.)
    Was diese Anwohner wohl nicht weissen: 5G führt zu WENIGER Strahlung bei gleicher Datenmenge. Ausserdem ist es eh kaum die Antenne, die strahlt. Ein Vielfaches der Strahlung die wir abbekommen kommt vom Handy, da hat 5G keinen Einfluss. Und bis heute gibt es keine wissenschaftlichen Hinweise, dass normale Handystrahlung in irgendeiner Form schäglich wäre, trotz jahrzehntelanger Forschung.
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