Zum Inhalt springen
Inhalt

Neuer Tunnel Kritik und Lob zum geplanten Basler Westring

Wie erwartet lösen die Pläne der Kantone und des Bundes für eine Westumfahrung in Basel eine Kontroverse aus.

Legende: Video Strassen-Tunnel als neuer Trend? abspielen. Laufzeit 02:57 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 14.11.2018.

Am Dienstagabend liessen die beiden Basler Verkehrsdirektoren Sabine Pegoraro (BL) und Hans-Peter Wessels (BS) die Katze aus dem Sack: Zusammen mit dem Bund ist man an der Planung einer neuen Autobahn, welche unterirdisch im Süden und Westen von Basel durchgeführt werden soll.

Kaum wurden die Pläne bekannt, gab es bereits erste Reaktionen von Politikern aus den beiden Basel - zum Beispiel vom Basler Grünen Michael Wüthrich, der auch Präsident der Verkehrskommission des Grosses Rats UVEK ist.

Unterstüztung erhält Wüthrich auf Twitter vom Parteikollegen Oliver Thommen (Grüne). Dieser äusserst sich jedoch zurückhaltender als Wüthrich:

Applaus gibt es dagegen aus dem Baselbiet. Dort hoffen die Bürgerlichen auf eine Entlastung der heute bereits überlasteten Strassen:

Nicht nur die Bürgerlichen aus dem Baselbiet applaudieren, auch aus der Stadt gibt es Unterstützung:

Ähnliche Argumente kommen im Streitgespräch zwischen Thomas Grossenbacher (Grüne) und TCS-Präsident Christophe Haller (FDP) auf den Tisch. Während Haller bemängelt, dass der Baubeginn viel zu spät komme, sagt Grossenbacher, dass solche Projekte aus den 60er Jahren stammten und nicht mehr zeitgemäss seien.

Umstritten ist insbesondere, welchen Effekt ein solcher Tunnel auf die Verkehrsbelastung in den Quartieren hat. Haller rechnet klar mit einer Entlastung.

Der Ring führt zu weniger Verkehr in den Quartieren und ist deshalb die beste Lösung.
Autor: Christophe HallerPräsident TCS

Grossenbacher ist vom Gegenteil überzeugt.

Die Bevölkerung will weniger Verkehr. Die Regierung geht mit diesem Projekt jedoch in eine komplett andere Richtung.
Autor: Thomas GrossenbacherGrossrat (Grüne)

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Die Bürgerlichen wollen Strassenentlastung, holen sich aber für ihre Betriebe jährlich gegen 80`000 günstige EU-Bürger ins Land, die dann wiederum unsere Strassen verstopfen. Die Linken wollen Städteentlastung, schwören aber auf EU-Zugehörigkeit, PFZ und Multi-Kulti, was unvermeidlich ebenfalls unsere Strassen weiter füllt. Links wie rechts sollten sich endlich mal entscheiden, was sie wirklich wollen. De Föifer un s Weggli gits nit.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M W (Wurm)
    Hier sind die linken plötzlich für die Selbstbestimmung! Sind wir ehrlich mit der Personenfreizügigkeit lässt sich die Autobahn nicht verhindern!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Ich weis nicht wo das Problem liegt: Einfach alle basler Autobahn Ein- und Ausfahrten schliessen, und der Verkehr rauscht flüssig nach D oder F. Eine Fahrradroute aus dem Birs-, Leimen- oder Frenkental nach Basel down-town wäre billiger realisierbar!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen