Pokémon Go war gestern: Der Basler GeoViewer

Wer sucht, der findet - und wie. Mit 43 Karten und noch deutlich mehr Ebenen ist der Basler GeoViewer ein Kartenschatz. Er zeigt historische Karten, Lärmkarten, Baumkataster, Eigentumskarten und ist damit der Knotenpunkt des Karten- und Datenmaterials aus diversen Basler Fachstellen.

Wo wird als nächstes gebaut? Wem gehört das Haus gegenüber? Wie sah Basel vor 100 Jahren aus? Der GeoViewer des Kantons Basel-Stadt ist eine wahre Fundgrube, hier lagern die Kartenschätze und Schatzkarten von Basel.

Der gesamte Kartenbestand und die dazugehörigen Daten diverser Fachstellen sind hier gepeichert. Beispielsweise der Baumkataster mit den bevorstehenden Baumfällungen oder der Boulevardplan der Innenstadt. «Ich staune immer wieder was es alles gibt, beispielsweise bei den Historischen Karten», sagt Adrian Moser, der beim Grundbuch- und Vermessungsamt für den GeoViewer zuständig ist. 43 verschiedene Karten gibt es auf dem GeoViewer, ausgedruckt hätte das Kartenmaterial ein Gewicht von über 12 kg. «Es gibt sehr viele interessante Informationen».

Vergleicht man beispielsweise Lärmkarten, Eigentumskarten und Einwohnerkarte, lässt es sich auf dem Geoviewer auch herausfinden, wo es sich lohnen könnte, ein Haus zu kaufen. Der GeoViewer kann aber auch ganz praktisch sein, wenn es darum geht, ein Mittagessen aufzutreiben: «Die Kollegen der Verwaltung schauen ab und zu, ob ein Kuchenstand in der Nähe eine Allmendbewilligung hat, um sich dort noch ein Dessert zu kaufen».

Für Mitte 2017 ist eine Erneuerung des GeoViewers geplant, der Nachfolger heisst dann MapBS.

(Regionaljournal Basel, 17.30)