Popup-Stores sollen Stücki-Center in Basel beleben

Das Stücki Center sucht über Facebook Interessenten, die freie Verkaufsflächen kurzfristig für den Betrieb eines sogenannten Popup-Stores nutzen wollen.

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Bildlegende: Popup Stores sollen das Stücki Center attraktiver machen. Keystone

Das ganze sei ein Pilot-Versuch, sagt Stücki Areal Manager Christian Mutschler. In Zusammenarbeit mit einem Partner biete man befristet Verkaufsflächen für den Betrieb eines Popup Stores an. Vorerst würden die Flächen bis Februar vermietet, dann werde man weiter sehen: «Wir wollen schauen, wie das Konzept bei den Kunden ankommt.»

Popup-Mieterinnen und -Mieter könnten später zu langfristigen Mietern werden. Seit Anfang Oktober sucht das Stücki-Center mögliche Popup-Mieter, bis jetzt allerdings vergeblich. «Es liegt heute noch kein unterschriebener Vertrag bei mir, aber das kann sich aber jeden Tag ändern», sagt Mutschler.

Dass das Desinteresse mit mangelnder Kundschaft im Stücki-Center zu tun haben könnte, streitet Mutschler ab. Man habe eine hohe Kundenfrequenz von durchschnittlich 7000- 10'000 Leuten pro Tag. «Mit den Popup-Stores können wir testen, welche Konzepte bei den Kunden ankommen und uns je nachdem mittelfristig anders positionieren.» Popup-Stores sollen dem Stücki-Center also nicht nur Mieteinnahmen während dem Weihnachtsgeschäft bis in den Februar hinein bringen, sondern womöglich gar mit Konzepten für die Zukunft unterstützen.

Junge Verkaufsform

Popup-Stores sind eine junge Verkaufsform, die immer mehr im Kommen ist. Dabei mieten sich kleine Läden kurzfristig während einer gewissen Zeit zum Beispiel in einem Einkaufszentrum ein und verschwinden dann wieder. So sparen sie hohe Fixkosten und können schnell auf Trends reagieren.