Simonetta Sommaruga eröffnet «Baselworld»

Die Uhren- und Schmuckmesse «Baselworld» öffnete am Donnerstag ihre Tore. Die Messe findet in einem schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfeld statt. Die «Gesellschaft für bedrohte Völker» macht zur Eröffnung der Messe auf schmutzigen Goldabbau in Peru aufmerksam.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat am Donnerstag die «Baselworld» eröffnet. Präzise Zeitmesser und funkelnde Preziosen locken in den nächsten Tagen um die 150'000 Besucherinnen und Besucher an die weltweit grösste Uhren- und Schmuckmesse.

Nach der Eröffnung brach Sommaruga auf zum rituellen Gang durch die Messe. Begleitet wurde der Bundesratstross von der Messeleitung und lokaler Politprominenz.

Protest zum Messeauftakt

Vor der Messe protestierte derweil die «Gesellschaft für bedrohte Völker». Sie will darauf aufmerksam machen, dass in Peru Gold unter teils menschenrechtsverletzenden Bedingungen und Umweltverschmutzungen hergestellt werde. Man habe die Firma Metalor, die dieses Gold verarbeite, um ein Gespräch gebeten. Dazu sei es nicht gekommen. Nun hat die «Gesellschaft für bedrohte Völker» einen offenen Brief formuliert.