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Erika Preisigs Pläne kommen nicht bei allen gut an.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 07.12.2019.
abspielen. Laufzeit 03:27 Minuten.
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Sterbehilfe-Hospiz Widerstand in Hofstetten-Flüh gegen Erika Preisig

Gemeinde und Privatpersonen erheben Einsprache gegen das neueste Projekt der Sterbehelferin.

Am Waldrand in Hofstetten-Flüh plant Erika Preisig, Präsidentin der Sterbehilfe-Stiftung «Eternal Spirit», ein Sterbehospiz. Nun gibt es mehrere Einsprachen gegen das Projekt, auch die Gemeinde hat Einsprache eingelegt.

Man sei nicht grundsätzlich gegen die Arbeit von Erika Preisig, betont Gemeindepräsident Felix Schenker «Aber für uns gibt es noch zu viele Unklarheiten.» Beispielsweise wie viele Sterbebegleitungen durchgeführt würden und wie viel die Leute aus dem Dorf davon mitbekommen würde, so Schenker.

Die Gemeinde will also genauer wissen, was es für es für Hofstetten-Flüh bedeutet, wenn hier ein Sterbehospiz entstehen soll. «Wir wollen die Enwicklung des Projektes mitsteuern», so Schenker.

Bereit für den Dialog

Bei Eternal Spirit ist man über die Einsprachen nicht überrascht. Stiftungsratmitglied Moritz Gall: «Es ist ein emotionales Thema. Wir sind bereit, darüber zu sprechen und Unklarheiten aus dem Weg zu räumen.»

Hätte Eternal Spirit im Voraus besser informieren sollen um Ängste abzubauen und Einsprachen zu verhindern? Darüber habe man diskutiert, sich aber dagegen entschieden, so Gall: «Wir wollten nicht, dass der Eindruck entsteht, wir würden Lobby-Arbeit betreiben».

Wie es im Bewilligungsverfahren für das Sterbehospiz von «Eternal Spirit» weitergeht, zeigt sich voraussichtlich im Januar. Die Bau-und Planungskommission muss nun zuerst die Einsprachen bearbeiten.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Barbara Zutter  (zub)
    Dass Hofstetten-Flüh im Baselbiet sein soll, das ist mir auch einmal passiert, dabei ist es eben eine solothurnische Enklave im Bezirk Dorneck. Der Dialekt erinnert dann aber nicht an Solothurn, sondern an Basel.
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  • Kommentar von Beat. Mosimann  (AG)
    «Eternal Spirit»,«Ewiger Geist»? also damit kann ich nichts anfangen.
    IN Hofstetten-Flüh, ist es erlaubt Sterbehilfe zu leisten? Trotz enormer medizinischer Entwicklung, ist es immer noch nötig Sterbe HILFE zu leisten? Es ist natürlich eine Kostenfrage, da die NACHFRAGE so gross ist, auch wirtschaftlich sehr interessant.
    NUR was bleibt wohl da unausgesprochen? Wo ist den die Geduld und das Vertrauen in GOTTESGNADE? Der ARZT hat die Möglichkeit Schmerzen zu lindern bis zum sanften ENDE
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    1. Antwort von Cornelia Marthaler  (Cornelia Marthaler)
      Herr Mosimann: informieren Sie sich doch einmal darüber, was ein Sterbe-Hospitz ist. Es geht gerade darum, Menschen die Ruhe und Zeit zu geben die ein natürlicher Sterbeprozess benötigt.

      Dies aber in einem passenden Umfeld und nicht in einem Spital, wo medizinisch sowieso nichts mehr ausgerichtet werden kann und vielfach die nötige Ruhe fehlt.
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