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Steuervorlage 17 Linke unzufrieden mit Vorschlägen von Finanzdirektor Anton Lauber

Der Baselbieter Finanzdirektor hat gestern angekündigt, wie er die Steuerreform im Baselbiet umsetzen möchte. Bei der Baselbieter SP stossen seine Vorschläge auf Kritik.

Weniger Gewinnsteuern für Unternehmen. Dies ist der Kern der vorgeschlagenen Umsetzung der Steuervorlage 17 im Baselbiet. Die Gewinnsteuern möchte Finanzdirektor Anton Lauber von heute fast 21 Prozent auf 13,5 Prozent senken. Lauber sagte dazu: «Der Gewinnsteuersatz ist quasi die Visitenkarte. Dies wird im Ausland angeschaut, wenn man sich für einen neuen Standort entscheiden muss.»

Bei der Baselbieter SP sieht man diese Senkung der Gewinnsteuern für Unternehmen kritisch. Samira Marti, Vizepräsident der SP Baselland sagt: «Das ist eine massive Steuersenkung zugunsten der Unternehmen, insbesondere der grossen Unternehmen im Kanton. Zu einer derartigen Vorlage werden wir im Parlament auf keinen Fall zustimmen können.»

Handelskammer zufrieden mit Baselbieter Vorlage

Weniger kritisch sieht die Handelskammer beider Basel die Vorschläge von Finanzdirektor Lauber. In einer Mitteilung lässt sich der Direktor der Handelskammer Martin Dätwyler zitieren: «Wir begrüssen, dass der Kanton Basel-Landschaft rasch Vorschläge für die kantonale Umsetzung der Steuervorlage 17 auf den Tisch gelegt hat», es sei dabei wichtig, dass eine neue Lösung möglichst bald umgesetzt werden könne, damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nicht leide.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Pierre Bayerdörfer (pb59)
    "Der Gewinnsteuersatz ist die eine Seite der Visitenkarte", die andere Seite sind die hohen Sozialkosten, das Armutsrisiko und der soziale Frieden. Die wichtigere Seite dieser Visitenkarte wird in einem Jahr wohl gewinnen, weil der soziale Frieden ein Mehrfaches vom Wert eines tiefen Unternehmen Steuersatzes haben dürfte. "Nur wenn es den Menschen im Kanton gut geht, wird es auch den Unternehmen im Kanton gut gehen!
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