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Strassenbau Baselland lässt sich vorgezogenen Anschluss 30 Millionen kosten

Der Kanton Baselland möchte in Aesch eine Autobahneinfahrt- und Ausfahrt in beide Richtungen. Die Kosten dafür würde der Bund übernehmen, allerdings erst nur bei einem Baustart im Jahr 2025. Um früher mit dem Bau beginnen zu können, möchte der Kanton Baselland rund 30 Millionen selbst bezahlen.

Im Rahmen der Vernehmlassung zum Agglomerationsprogramm haben die zuständigen Verkehrsdirektoren der Region Nordwestschweiz heute ihre Forderungen vorgestellt. Die wichtigste Forderung: Der Kanton Baselland möchte den Vollanschluss Aesch, also eine Autobahnein- und Ausfahrt in beide Richtungen, bereits in den nächsten zwei Jahren realisieren. Dafür müsste der Bund das Projekt im Aggloprogramm höher priorisieren. Aktuell ist vorgesehen, dass der Vollanschluss im Jahr 2025 gebaut wird. Dann würde der Bund die gesamten Kosten tragen.

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Baselland verzichtet auf Bundesgeld für Vollanschluss Aesch
02:21 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 23.04.2018.
abspielen. Laufzeit 02:21 Minuten.

Baudirektorin Sabine Pegoraro ist damit aber nicht zufrieden. Der Vollanschluss Aesch sei sehr wichtig für den Kanton und müsse deshalb so schnell wie möglich gebaut werden: «Das Projekt ist baureif, um es schneller bauen zu können sind wir bereit, einen Teil der Kosten zu übernehmen.» Dabei handelt es sich um rund dreissig Millionen Franken, die der Kanton übernehmen würde. Im Agglomerationsprogramm würde der Bund nur noch 40 Prozent der Kosten tragen.

Die 30 Millionen Franken, die der Kanton bezahlen müsste, sind verkraftbar
Autor: Sabine PegoraroBaudirektorin Baselland

Dreissig Millionen Franken dafür, dass der Vollanschluss rund fünf Jahre früher in Betrieb gehen kann, eine Rechnung die für Sabine Pegoraro aufgeht: «Wir brauchen die Wirkung des Vollanschlusses so schnell wie möglich. Was es in der Zwischenzeit an Stau und Verkehrsbehinderungen gibt, kostet auch etwas. Der Vollanschluss bringt eine Entlastung, die wir brauchen.»

Im Rahmen der Vernehmlassung des Agglomerationsprogramms fordern die Verkehrsdirektoren aus der Region nebst der höheren Priorität für den Vollanschluss Aesch auch Beiträge an ein Tram im Basler Klybeck Quartier. Dort soll der Bund rund 20 Millionen Franken der Kosten übernehmen.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)

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2 Kommentare

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  • Kommentar von guenther wuesten  (g.wuesten)
    Auf einmal sind 30 Millionen für den Kanton kein Problem? Habe ich da was falsches gelesen? Der Kanton schreibt rote Zahlen und schnürrt ein Sparpaket nach dem anderen. Es wird gespart beim Personal, in der Bildung und bei der Verbilligung von Krankenkassenprämien. Ich kanns nicht glauben, wie kann man da sagen 30 Millionen sind für den Kanton kein Problem?
  • Kommentar von Christian Fritschi  (ChrisF)
    Dafür können wir dann bei der Bildung 30Mio. sparen.....