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Händedruck-Verweigerung wird sanktioniert
Aus Schweiz aktuell vom 19.09.2016.
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Basel Baselland Therwiler Schulrat: Händedruck-Verweigerung wird sanktioniert

Die Verweigerung des Handschlags mit der Lehrerin durch zwei muslimische Schüler in Therwil soll mit Sozialeinsätzen bestraft werden. Der Schulrat hat eine Beschwerde der Eltern gegen diese Disziplinarmassnahme abgewiesen.

Der Schulrat in Therwil will die zwei Schüler, die ihrer Lehrperson den Handschlag verweigert hatten, sanktionieren. Die beiden sollen mit Sozialeinsätzen bestraft werden. Dies teilte die Baselbieter Bildungsdirektion mit.

Die Massnahme verhängt hatte die kommunale Schulleitung nach Abklärungen der Kantonsbehörden. Der Schulrat hat nun die Eltern-Beschwerde dagegen behandelt und am 14. September abgewiesen. Damit werde das Recht der Lehrpersonen bestätigt, den an manchen Schulen üblichen Handschlag einzufordern.

Die zehntägige Beschwerdefrist gegen den Schulratsentscheid läuft noch, wie es weiter hiess. Nächste Instanz wäre die Baselbieter Regierung.

Der Fall hatte Anfang April über die Landesgrenzen hinaus für Schlagzeilen gesorgt. Das kantonale Bildungsgesetz sieht für solche Fälle Sanktionen vor von Ermahnungen an Erziehungsberechtigte bis hin zu Bussen bis 5000 Franken.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Lucas Kunz  (L'art pour l'art)
    Gewalt ruft Gegengewalt auf ...Mit Gewalt Händeschütteln durchzusetzen - auf welcher rechtlichen Grundlage eigentlich? - würde ich als pubertierender Schüler mit Einmalhandschuhe quittieren - irgend solche aus dem Klinischen Bedarf, oder wie's die Polizei hat, aus dem SM-Bereich.
    1. Antwort von Fabienne Uhlmann  (Fabienne Uhlmann)
      Der Händedruck wird nur gegenüber Frauen verweigert, aus religiösen Gründen. Bitte erklären Sie, was ein Sozialeinsatz mit Gewalt zu tun hat.
  • Kommentar von paul waber  (sandokan)
    Gut gemacht, Therwil!
  • Kommentar von A. Moser  (AM)
    Und wie werden die Sozialeinseätze aussehen? Müssen sie im Rahmen der Aktion "Lies!" in der éffentlichkeit den Koran gratis verteilen - undn Leute zum Islam bekehren? :-) Und was, wenn sie die Sozialeinsätze auch verweigern? Dann geht das Spiel von vorne los - und wir werden diese Bubis noch lange finanzieren müssen!