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Biker-Verhaltenskodex gibt Wanderern Vortritt
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 07.06.2020.
abspielen. Laufzeit 03:36 Minuten.
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Trendsportart Der Wald ist gross genug

Wanderer und Jogger sind momentan viele anzutreffen. Aber auch immer mehr Leute fahren Mountainbike.

Das Mountainbike ist äusserst beliebt zurzeit. Viele Ausflügler sind auf zwei Rädern anzutreffen in der Region. Gründe dafür gibt es mehrere, wobei zwei herausstechen.

Mein Freund, der Elektro-Motor

Einerseits gab es während der letzten Wochen und Monate keine Gelegenheit, um ins Fitnessstudio oder in ein Mannschaftstraining zu gehen. So gehen viele Menschen raus in die Natur. Der Vorteil des Mountainbikes dabei: Man kommt weiter, man sieht mehr. Den Sportlerinnen und Sportlern scheint das zu gefallen. Das sagt auch der Präsident des Vereins Blauen Biker, Remo Brodmann: «Wir haben viele Biker gesehen, die mit einem uralten Velo unterwegs waren. Die haben das in dieser Zeit jetzt wieder aus dem Keller geholt.»

Wir haben viele Biker gesehen, die mit einem uralten Velo unterwegs waren.
Autor: Remo BrodmannPräsident «Blauen Biker»

Ihm gefällt der Trend, sein Sport wird mehr und mehr beliebt. Und durch die Entwicklung des Elektro-Mountainbikes in den letzten Jahren habe man nochmals viele Menschen fürs Biken gewinnen können. Das ist der zweite wichtige Grund. Durch den Elektro-Motor kann man gut mithalten, während man ohne vielleicht schnell am Limit wäre.

Es hat für alle Platz

Mehr Jogger, mehr Wanderer – und jetzt also auch noch mehr Mountainbiker im Wald. Kommt man sich da nicht in die Quere? Remo Brodmann sagt: «Wir haben einen Verhaltenskodex. Und wenn man sich daran hält und einander respektiert, dann kommt man auch gut aneinander vorbei.» Es sei wichtig, die Fussgängerinnen und Fussgänger zu respektieren, sich bemerkbar zu machen, das Tempo zu drosseln.

Ich glaube nicht, dass der Wald übernutzt ist.
Autor: Remo BrodmannPräsident «Blauen Biker»

Die «Blauen Biker» haben jedes Mitglied mit Glocken ausgestattet, man hört sie also schon von weit her kommen. Durch das Fahrtechniktraining, das es bei den «Blauen Bikers» gibt, lernen sie ausserdem, die Mountainbikes gut zu kontrollieren. Dazu der gegenseitige Respekt mit den anderen Menschen im Wald, dann gäbe es keine Probleme, sagt Remo Brodmann. «Ich glaube nicht, dass der Wald übernutzt ist.»

SRF 1, Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Wenn die Biker auf ihren klar definierten Strecken fahren würden , wäre dem nichts entgege zu setzrn, leider aber fahren die meisten Biker auf den klar gekennzeichneten reinen Wanderstrecken. Sie donnern mit hohem Tempo die Strecken hinunter, glück für jene welche ausweichen können. Es gibt wie überall sehr schwarze Schafe, nicht alle gehören in den gleichen Topf.
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  • Kommentar von Andreas Kermann  (Andreas Kermann)
    Schön dass vermieden werden soll dass man an einem Herzinfarkt stirbt wenn ein Mountainbiker mit 50 Km/h 5 cm nah ohne Ankündigung an einem vorbeifetzt!

    Leider gibt es noch ein anderes Problem:

    Die Wanderwege halten der Beanspruchung durch die Mountainbikes nicht Stand.
    Das Drehmoment des Elektroantriebs reisst auf den Wegen fast jeden Stein aus dem Boden - die Wanderwege gleichen teilweise nun Geröllhalden.
    Wenn es geregnet hat sehen die Wanderwege aus wie eine Schlamm Berg und Talbahn!
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  • Kommentar von Amina Moser  (Amina)
    Ergänzend möchte ich auf folgenden SRF-Artikel hinweisen:
    https://www.srf.ch/kultur/wissen/mensch-und-wildtiere-unsere-hobbies-stressen-tiere
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