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Keine Überwachungs-Chips gegen Velorowdys
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 20.11.2019.
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Überwachungs-Chip «Für viele werden die Velofahrer zu einer Plage»

Das Basler Parlament will nicht alle Velos mit einem Überwachung-Chip ausrüsten um Rowdys zu entlarven.

Velofahrerinnen und Velofahrer sollten alle einen Chip an ihrem Velo anbringen müssen. Ein Chip, der wie ein Fahrtenschreiber funktioniert und aufzeichnet, wo diese mit welchem Tempo durchfahren. Dies forderte die CVP-Grossrätin Andrea Knellwolf. «Ich glaube in der Bevölkerung kippt die Stimmung. Für viele werden Velofahrer zu einer Plage», sagte sie heute im Basler Parlament. Natürlich sei nur ein kleiner Teil der Velofahrerinnen und Velofahrer rücksichtslos, aber diesen Rowdys müsse man das Handwerk legen.

Mit dieser Idee stiess sie im Grossen Rat jedoch auf wenig Unterstützung. Alle Velofahrer elektronisch zu überwachen, das gehe viel zu weit, kritisierten etwa die Linken. «Wenn man den komplett überwachten Bürger will, den man jederzeit büssen kann, dann müsste man konsequenterweise jedem einen Chip gleich einspritzen», sagte zum Beispiel Jérôme Thiriet vom Grünen Bündnis. Mit 63 gegen 21 Stimmen sagte der Rat schliesslich deutlich Nein zu Überwachungs-Chips für Velofahrerinnen und Velofahrer.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von hr hort  (hrhort)
    Wenn es ein anständiges Radwegnetz gäbe wie in anderen Ländern, wäre alles halb so dramatisch. Da ist die CH ein absolutes Entwicklungsland.
  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Einer ihrer Anführer verlässt nächstes Jahr seinen Führerposten.
    Vielleicht wird es dann etwas besser.