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Velo- und Umweltverbände fordern Verbesserungen für den Veloverkehr
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 22.05.2020.
abspielen. Laufzeit 02:23 Minuten.
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Verbände wittern Morgenluft «Es braucht in Basel eine Velo-Offensive»

Weil in den letzten Wochen viele ÖV-Kunden aufs Zweirad umgesattelt seien, müsse die Stadt nun ihre Velorouten ausbauen.

Einen Passagier-Rückgang von bis zu 80 Prozent verzeichneten die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) und die Baselland Transport AG (BLT) in den letzten Wochen, als während der strengen Corona-Massnahmen das öffentliche Leben praktisch stillstand.

Corona verändert die Mobilität, zeigt die Daten-Auswertung

Viele Menschen blieben in dieser Zeit zuhause, oder stiegen, wenn sie doch einmal die eigenen vier Wände verlassen mussten, aufs Velo, nicht zuletzt aus Angst, weil man sich in den Trams und Bussen anstecken könnte.

Dass mehr Leute Velo fahren, freut Dominik Beeler, Co-Präsident des VCS beider Basel. Damit dies aber auch langfristig so bleibe, brauche es Massnahmen. «Gerade in der Stadt trauen sich viele Leute nicht aufs Velo, weil sie sich nicht genügend geschützt fühlen», sagt Beeler. Es brauche daher Investitionen in die Infrastruktur. Er denkt beispielsweise an zusätzliche und breitere Velospuren, die er sich auf jeder grösseren Strasse wünscht. Zudem sollten Velo- und Autospur, wo immer möglich, durch Sicherheitselemente abgetrennt sein, beispielsweise indem man die Velospur leicht erhöht.

Roland Chrétien vom Verband Pro Velo beider Basel ergänzt, dass künftig bei jedem Strassenbauprojekt in Basel Verbesserungsmöglichkeiten für den Veloverkehr mitgedacht werden müssten. «Es braucht in Basel eine richtige Velo-Offensive.» Zudem fordert er flächendeckend Tempo 30, in der ganzen Stadt. «Dadurch könnte der Verkehr besser fliessen, es gebe weniger Lärm und die Sicherheit würde erhöht», sagt Chrétien.

Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr ;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Stocker  (Beat Stocker)
    Ja, sperrt die Städte für den motorisierten Verkehr oder verlangsamt ihn auf Velo-Geschwindigkeit; die Zulieferer werden diese Städte nicht mehr bedienen und die velofahrende Stadtbevölkerung kann die Waren am Stadtrand abholen.
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  • Kommentar von Damian Derungs  (Domino)
    Wie wärs wenn sich die velofahrer an ihren eigenen wünschen beteiligen und zb auch eine stassensteuer zahlen müssten und sagen wir mal alle 2 jahre zur strassenverkehrsamt kostenpflichtig ihr velo vorführen, einfach um auch einen beitrag an die kosten der durch sie verursachten umbauarbeiten beizutragen? jeder andere verkehrsteilnehmer muss versichert sein und strassensteuer zahlen, wieso die velofahrer nicht? Dazu kommt das viele velos gerade in städten in schlechtem zustand sind, licht, bremse
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  • Kommentar von Beat Stocker  (Beat Stocker)
    Velospuren leicht zu erhöhen bedeutet einen Absatz, der manchen Zweiradfahrer zu Sturz bringen wird. Mehr Platz für Velospuren ist in einer Stadt nur zu Lasten der übrigen Verkehrsteilnehmer möglich. Will man nicht Häuser abreissen und kleiner wieder aufbauen (um Platz für zusätzliche Verkehrsflächen zu schaffen), sind 'Infrastrukturverbesserungen' kaum möglich. Einzige (und günstigste) Lösung ist, dass die Verkehrsteilnehmer mit Rücksicht und Selbstverantwortung unterwegs sind.
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