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Verbrannter Rasen Basler Stadtgärtnerei ärgert sich über Einweggrills

Ein Stück verbrannte Wiese.
Legende: Die Grillschalen verbrennen nicht nur die Wiese, sondern auch die ganze Erde darunter. IMAGO

Es braucht nicht viel, damit Ferienstimmung aufkommt: Ein kühles Getränk, dazu eine Wurst und Gemüse auf dem Einweggrill im Park zubereitet. Gar keine Freude daran hat allerdings die Basler Stadtgärtnerei: «Einweggrills verursachen schlimme Schäden. Die Grillschalen verbrennen nicht nur die Wiese, sondern auch die Erde darunter», sagt Yvonne Aellen von der Stadtgärtnerei. Es brauche viel Zeit, bis an der Stelle wieder etwas wachsen könne.

Etwas besser seien Einweggrills mit kleinen Beinen. Der Rasen unter dem Grill verbrenne zwar auch, aber die Brandschäden würden nicht bis in den Boden reichen, sagt Aellen. Mit einer Plakataktion macht die Stadtgärtnerei auf das Problem aufmerksam. Das zeige zwar Wirkung, aber trotzdem gebe es immer wieder neue Schäden, bilanziert Aellen. «Es gibt jedes Jahr wieder Leute, die nicht wissen, wie man richtig grilliert und damit grosse Schäden in unseren Parks anrichten.»

Viele Grill-Abfälle

Die Stadtgärtnerei hat neben den Brandstellen auch noch mit einem weiteren Problem zu kämpfen: dem Abfall. «Viele Leute entsorgen zum Beispiel ihre Asche nicht richtig. Das ist für die anderen Parknutzer sehr unangenehm und bedeutet für unsere Mitarbeitenden viel Arbeit.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Andrea Giovanni Käppeli (AG_Käppeli)
    Diese Einweggrills sind eines der Symptome der heutigen, gedankenlosen Ex und Hop-Gesellschaft. Alles gebrauchsfertig, gut verpackt kaufen, konsumieren und nach mir die Sintflut. So ist wohl letzte Nacht, unter der Johanniterbrücke, im Grossbasel, eine Party völlig aus dem Ruder gelaufen. Verbeulte Dosen, zum Teil ungeöffnet und ein gigantischer Scherbenteppich. Nicht eine ganze Flasche, nicht ein ganzes Glas. Als ich das Gröbste weg hatte, war ein 110Liter Sack voll ...
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