Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Waldbeschau in der Region Basel abspielen. Laufzeit 03:23 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 26.07.2019.
Inhalt

Waldsterben Forscher untersuchen die Folgen des Klimawandels per Helikopter

Die Wissenschaftler untersuchen die Baumkronen und suchen nach Lösungen gegen den Flüssigkeitsmangel.

Buchen können sich nur schlecht an den Klimawandel anpassen. Lange Phasen von Trockenheit, zu wenig Mineralien wie Magnesium und Phosphor im Boden sowie zu heisse Temperaturen über längere Zeit setzen den Bäumen zu. Neuere Beobachtungen zeigen jetzt aber, dass diese Faktoren als alleinige Erklärung für das Sterben von Buchen nicht reichen.

Schaut man zum Beispiel ein Waldstück in Pratteln an, stellt man schnell fest: In unmittelbarer Nähe zu «Baumskeletten» gedeihen Buchen auch problemlos - obwohl diese Buchen eigentlich die gleichen Bedingungen haben. Daraus lässt sich schliessen: Es muss noch andere Faktoren für das Sterben von Buchen geben.

Tote Buchen unmittelbar neben gesunden Bäumen

Aus diesem Grund untersucht das Institut für Angewandte Pflanzenbiologie (IAP) nun auch die Herkunft der Bäume. Sven Hopf, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim IAP, sagt: «Buchen kamen nach der letzten Eiszeit aus verschiedenen Regionen zu uns in die Schweiz. Da ist es durchaus denkbar, dass sie auch unterschiedliche genetische Muster haben.»

Resistente und robuste Buchen?

Aus diesem Grund sammeln Forscher jetzt mit Hilfe von Helikoptern Gipfeltriebe absterbender Buchen in unmittelbarer Nähe von gesunden Bäumen. Bei den eingesammelten Trieben möchten sie dann durch eine DNA-Analyse die Herkunft der Bäume ergründen. «Es könnte durchaus sein, dass die Buchen aus unterschiedlicher Herkunft, anders auf die Hitze reagieren.» Würde diese These zutreffen, könnte man zukünftig die robusteren Buchen züchten.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Was da die lieben Forscher herausfinden, hat der Mensch mit ein bisschen Verstand schon lange kommen sehen, aber er wurde ausgelacht und alles ins lächerliche gezogen. Dabei wurde schon seit langer Zeit dieses Desaster prophezeit.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen