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Wochengast «Es braucht jemanden im Bundesrat, der Basel kennt»

Die 54-jährige Juristin und Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter will Nachfolgerin von Doris Leuthard werden. Ihre Partei, die Baselbieter CVP, hat sie nominiert.

Legende: Audio Wochengast-Interview mit Elisabeth Schneider-Schneiter abspielen. Laufzeit 13:22 Minuten.
13:22 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 19.10.2018.

Die Baselbieter CVP schickt Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter ins Bundesratsrennen. Die Partei hat am Donnerstagabend die 54-Jährige zuhanden der Findungskommission der CVP Schweiz nominiert.

Elisabeth Schneider ist seit 2010 im Nationalrat. Aktuell ist sie Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats. Die Juristin aus Biel-Benken ist Mitglied des Parteipräsidiums der CVP Schweiz. Seit Juni 2017 ist sie zudem Präsidentin der Handelskammer beider Basel.

Im Wochengast-Gespräch möchte sie ihre Wahlchancen nicht beziffern. «Es steht noch nicht fest, wer auf dem Kandidatenkarussel ist, daher kann man noch keine Prognose machen.» Generell sei es schwierig, den Ausgang von Bundeswahlen zu prognostizieren. «Das macht sie auch so spannend.»

Erfahrung in der Aussenpolitik

Im Gegensatz zu anderen Bundesratskandidatinnen und -kandidaten fehlt Elisabeth Schneider die Exekutiverfahrung. Sie war noch nie Gemeinde- oder Regierungsrätin. Dies sei kein Nachteil, gibt sie sich überzeugt. «Führungserfahrung habe ich anderweitig reichlich gesammelt.»

Als Gemeindeverwalterin in Biel-Benken und aktuell als Chefin der Handelskammer. Sie fühle sich qualifiziert für den Job als Bundesrätin. Vor allem ihre Kompetenz in aussenpolitischen Fragen würde sie gerne in die Landesregierung einbringen. «Aussenpolitik gewinnt an Bedeutung.»

Führungserfahrung habe ich anderweitig reichlich gesammelt.
Autor: Elisabeth Schneider-SchneiterBundesratskandidatin CVP

Elisabeth Schneider begründet ihre Kandidatur auch mit dem Anspruch der Nordwestschweiz auf einem Bundesratssitz. Seit mehr als 40 Jahren seien die beiden Basel dort nicht mehr vertreten. «Es braucht im Bundesrat jemanden, der Basel kennt.» Sie habe den Eindruck, die Anliegen der Nordwestschweiz würden in Bundesbern zu wenig gehört. «Das könnte sich ändern mit einer Baselbieter Bundesrätin.»

(Regionaljournal Basel 17:30 Uhr)

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