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Trockenheit und Frost setzen den Kulturen zu
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 17.04.2020.
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Zu wenig Regen Wald, Wiese und Obstbäume leiden

Kaum haben die Bäume den Hitzesommer 2019 überlebt, droht schon wieder eine Trockenwelle. Viele Jungbäume leiden.

Die vorherrschende Trockenheit macht der Vegetation zu schaffen. Ueli Meier, Leiter des Amts für Wald der beiden Basel, fürchtet vor allem um die Jungbäume in den Wäldern. Ihre Wurzeln seien zu kurz, um in die nassen Erdregionen vorzudringen: «Wenn es nicht bald regnet, erleiden die Bäume erheblichen Schaden». Die Kumulation des heissen letzten Sommers, des milden Winters und des andauernden trockenen Frühlings macht den Bäumen zu schaffen. Die Auswirkungen des letzten Sommers sind noch stark zu spüren. So liegt in den Wäldern viel totes Holz am Boden. Wegen der Trockenheit herrscht nun auch Brandgefahr. So riefen die beiden Kantone Basel-Stadt und Basellandschaft bereits vor einigen Tagen ein Feuerverbot aus.

Stadtgärtnerei fürchtet um Rasenflächen

Auch in der Stadt Basel schlägt die Trockenheit hart zu. Bäume müssen früher als in anderen Jahren gegossen werden und auch ganze Rasenflächen vertrocknen. An diversen Stellen, wie beispielsweise im Margarethenpark, stellten die Gärtnerinnen und Gärtner bereits Sprenkelanlagen auf, um den Rasen zu wässern. Auch Meinrad Gunti von der Stadtgärtnerei sehnt Regen herbei: «In den nächsten paar Tagen brauchen wir Niederschläge. Die Nässe muss wieder in die Erde einziehen können». Passiere das nicht, würden die Wasserreserven im Boden für die Pflanzen zu klein sein. Vor allem Gräser, Blumen und junge Bäume leiden besonders stark unter der anhaltenden Trockenheit. Meinrad Gunti hofft auf einen nassen Mai.

Wenn die Trockenheit anhält, dann wird es auch für die Obstbäume schwierig
Autor: Ernst LüthiObstbauer und Präsident des Baselbieter Obstverbands

Auch Ernst Lüthi hofft auf Niederschlag. Er betreibt in Ramlinsburg einen Obstbaubetrieb und ist der Präsident des Baselbieter Obstverbands. Aktuell würden seine Apfel-, Kirsch- und Zwetschgenbäume noch nicht unter der Trockenheit leiden. Allerdings, ewig dürfe das so nicht weitergehen: «Wenn die Trockenheit anhält, dann wird es auch für die Obstbäume schwierig». Eine grössere Herausforderung als die anhaltende Trockenheit stelle der Frost dar. Die kalten Nächte würden einzelnen Obstbaumsorten stark zusetzen. Mit Ernteverlust rechnet der Ramlinsburger Obstbauer jedoch nicht. Ohnehin sei es noch zu früh, das zu beurteilen. Und so hofft Ernst Lüthi auf milde Nächte und nasse Tage.

Regionaljournal Basel; 6:31;

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