300 neue Arbeitsplätze in den Bibliotheken an der Münstergasse

Nach mehr als zwei Jahren Umbau zeigen sich die ehemalige Zentral- sowie die Burgerbibliothek in neuem Kleid. Dank neuem Lesesaal unter dem Hofgarten stehen mehr Arbeitsplätze zur Verfügung als vorher.

Die Planung zum Umbau des historischen Gebäudes begann schon 2007, die Bauzeit ging gut zwei Jahre. Am Montag wird die Universitätsbibliothek an der Münstergasse in Bern ihren Betrieb wieder aufnehmen. Die Universität ist Mieterin und die Liegenschaft gehört der Burgergemeinde Bern. Letztere betreibt unmittelbar neben der ehemaligen Zentralbibliothek ihre eigene Burgerbibliothek. Auch diese wurde in den letzten beiden Jahren umgebaut.

Von Licht durchflutete Räume, Glas und Metall dominieren das moderne Erscheinungsbild. Im neuen Lesesaal der Universitätsbibliothek herrschen die Bücherregale aus Nussbaum vor. Arbeitstische fehlen noch, weil überall Handwerker letzte Arbeiten verrichten. «Es wird noch die eine oder andere Nachtschicht brauchen, damit am Montag alles bereit ist», sagt Isabelle Kirgus, die Leiterin der Bibliothek an der Münstergasse.

Burgergemeinde will Transparenz schaffen

Claudia Engler ist seit 2007 Direktorin der Burgerbibliothek und kannte noch die alten Platzverhältnisse an der Münstergasse. «Die Arbeitsräume waren düster. Uns war es deshalb wichtig, mit dem Umbau Transparenz zu schaffen. Deshalb das viele Glas und Licht», so Engler. Den Passanten werden vor allem die Fenster unter den Altstadtlauben auffallen, die neu einen Blick von draussen in das Gebäude erlauben.

In der Burgerbibliothek haben die Handwerker noch etwas länger Zeit - diese nimmt ihren Betrieb nämlich offiziell erst am 4. Juli auf.

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