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Legende: Die Verwaltung einer Gemeinde ist mit viel Arbeit verbunden, die auch qualifiziertes Personal benötigt. Keystone
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Bern Freiburg Wallis 48 Gemeinden im Kanton Bern verschwunden – Reformdruck bleibt

Im Kanton Bern sind 48 Gemeinden verschwunden, seit vor einem Jahrzehnt das neue Gesetz zur Förderung von Gemeindefusionen in Kraft getreten ist. Der Druck auf Gemeindereformen bleibt weiterhin bestehen.

Der Prozess der Zusammenschlüsse sei noch nicht abgeschlossen, sagte Regierungsrat Christoph Neuhaus an einer Medienkonferenz. Im kommenden Jahr ist eine einzige Fusion in Sicht, danach drei bis vier pro Jahr.

Das ändere nichts daran, dass weitere Gemeindereformen nötig seien, denn der Aufgaben- und Finanzdruck werde weiter steigen, stellte Neuhaus fest. Der Mangel an Behördenmitgliedern akzentuiere sich, das Rekrutieren von gutem Verwaltungskader bleibe schwierig.

Gemeindereformen bestünden nicht nur aus Fusionen, betonte Neuhaus. Es gebe auch andere Möglichkeiten, die Strukturen zu modernisieren. Gefragt ist auch der Regierungsrat. Er muss bekanntlich aufzeigen, wie ein Kanton Bern mit weniger als 50 Gemeinden aussehen könnte. Der Grosse Rat überwies im vergangenen Frühling ein entsprechendes Postulat.

Laut Neuhaus wird es am 1. Januar 2016 im Kanton Bern noch genau 352 Gemeinden geben. 88 davon haben weniger als 500 Einwohner.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Ich finde es gut, dass sich fast keine Gemeinden zu einer unnötigen Fusion zusammen tun. Wir müssen schauen, dass uns die Politik nicht zu weiteren Einheitsbrei-Gemeinden überreden kann. Man stellt starke Menschen mit viel Selbstvertrauen einfach blöd hin, indem die Politiker behaupten sie seine engstirnig, unmodern, ungebildet usw. Angst zu machen ist eine fiese Waffe der Politiker. Die alten Menschen sollten mehr davon erzählen, was man alles kann, wenn man nur will. Freundschaft statt Fusion!
  • Kommentar von Franz NANNI  (Aetti)
    48 Gemeinden im Kanton Bern verschwunden – und DAS gedacht: WER hat die verlegt!