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Legende: Audio Wieviel Bildung für Direktzahlungen? Hans Jörg Rüegsegger und Regina Fuhrer im Streitgespräch abspielen. Laufzeit 19:19 Minuten.
19:19 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 29.05.2019.
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Agrarpolitik 2022+ Die geplanten höheren Ausbildungs-Anforderungen polarisieren

Nur noch Direktzahlungen für Landwirte mit höherer Berufsbildung? Ein Streitgespräch zum bundesrätlichen Vorschlag.

Der Bundesrat will mit der Agrarpolitik 2022+ die Anforderungen an die Ausbildung für den Erhalt von Direktzahlungen erhöhen. Künftig sollen nur noch Landwirte und Landwirtinnen mit höherer Berufsbildung Direktzahlungen beziehen können.

Junge Leute machen auch eine dreijährige Lehre.
Autor: Hans Jörg RüegseggerPräsident Berner Bauernverband

Hans Jörg Rüegsegger, Präsident des Berner Bauernverbands, begrüsst diesen Schritt. Junge Leute machten ja auch eine dreijährige Lehre. «Wenn man als Lehrmeister den Bildungsplan anschaut und die umfassende Ausbildung, dann sieht man, warum drei Jahre angesetzt sind dafür», sagte er gegenüber Radio SRF.

Es braucht Liebe zu Tieren und der Natur, Leidenschaft, Innovation und Motivation.
Autor: Regina FuhrerPräsidentin Kleinbauernverband

Die Kleinbauern-Vereinigung lehnt dies ab. Präsidentin Regina Fuhrer meinte gegenüber Radio SRF, um eine gute Landwirtin zu sein brauche es Liebe zu Tieren und der Natur, Leidenschaft, Innovation und Motivation. «Eine Abschottung via Ausbildung ist absolut ein falsches Rezept.»

Heute müssen Familien selber schauen, wie sie ihre Produkte vermarkten.
Autor: Hans Jörg Rüegsegger

Der Bundesrat begründet diese Änderung der Direktzahlungsverordnung mit der komplexer gewordenen Führung eines Landwirtschaftsbetriebes. Hans Jörg Rüegsegger: «Früher sagte man den Bauern, ‹produziert› – und der Bund übernahm die Vermarktung.» Heute müssten Familien selber schauen, wie sie ihre Produkte vermarkten oder verkaufen würden.

Die Landwirtschaft muss offen sein für verschiedenste Menschen, die dort tätig sein wollen.
Autor: Regina Fuhrer

Die Kleinbauern finden, die Landwirtschaft solle Spät- und Quereinsteigern sowie Praktikern zugänglich bleiben. «Die Landwirtschaft ist auf motivierte Leute und auf Nachwuchs angewiesen», so Präsidentin Regina Fuhrer. Die Landwirtschaft müsse auch offen sein für verschiedenste Menschen, die dort tätig sein wollen und für verschiedene Wege, wie man dort hin kommt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Was heisst Kleinbauer Frau Fuhrer? Wie ihre Definition auch ausfallen wird um in der heutigen
    Zeit existieren zu können braucht
    Es Wissen die Zeit ist endgültig vorbei dass der schwaechste einer Familie Bauer wurde wir sind noch ca 4% Bauern neben 90% « LandwExperten » wie kleiner der
    Betrieb je beweglicher muss die
    Familie sein aber Bauernschläue
    Alleine ist verpönt
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