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Alarm in Lenk im Simmental Der Faverges-Gletschersee läuft aus

  • Am frühen Morgen hat ein Alarmsystem auf dem Plaine-Morte-Gletscher einen Rückgang des Faverges-Gletscherseepegels gemeldet. Dies teilt die Gemeinde Lenk im Simmental (BE) auf ihrer Website mit.
  • Der Wasserstand habe sich bis zu einem Meter gesenkt, und es sei anzunehmen, dass der See unter dem Gletscher hindurch ausläuft.
  • Trübbach und Simme könnten Hochwasser und Springfluten verursachen. Das Fluhsee-Tierbergtäli und das Rezliberg-Langermatte seien gesperrt.
Video
Aus dem Archiv: Seespiegel am Plaine-Morte-Gletscher ist stabil
Aus Schweiz aktuell vom 18.07.2019.
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Im und um den Gewässerraum von Trübbach und Simme bestünde höchste Gefahr. Die Bevölkerung ist angehalten, die Hinweise der Behörden zu beachten und das Wasser und die Ufer zu meiden.

Das Wasser laufe «kontrolliert» ab, sagt Gemeindepräsident René Müller zu SRF. Das heisst: Das Wasser fliesst wie geplant ins Tal.

Das Wasser der Simme sei derzeit trüb, der Pegel aber nicht massiv angestiegen. Für die Gebiete unterhalb des Sees bestehe keine unmittelbare Gefahr, betont der Gemeindepräsident der Gemeinde Lenk. Auch eine Anreise in die Ferienregion ist möglich. Trotzdem: Personen sollen die Ufer der Simme meiden.

Kanal war mit Schneeresten verstopft

Der Faverges-See hat sich am Rand des Plaine Morte-Gletschers vor einigen Jahren gebildet. Er läuft fast jeden Sommer aus. Damit der Gletscher kontrollierter abfliessen kann, wurde im vergangenen Jahr ein Abflusskanal ins Eis gehauen.

Dieser war jedoch mit Schneeresten des Winters verstopft. In den vergangenen Wochen wurden Arbeiten durchgeführt, um den Kanal frei zu bekommen. Doch der See wollte bis am Freitag nicht recht abfliessen. Wie lange der Abfluss nun noch dauert, können die Fachleute derzeit nicht einschätzen.

SRF 4 News, 07.08.2020, 9 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Stutz  (Peter Stutz)
    Der Abfluss der jungen Simme ist diese Nacht bis auf 13 Kubikmeter pro Sekunde angestiegen, und ist bereits wieder am sinken. Wie ein normales Hochwasser, das Bett der Simme verkraftet das. Aber es ist schade um den Gletscher, der in einem Rekordtempo verschwindet.
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  • Kommentar von Chrigel Respond  (Cr)
    ...deswegen: Ausbau und Neunau von Stauseen. Nur so werden die nächsten Generationen den ganzen Sommer über kontrolliert Wasser ablassen können und damit nebst der Stromproduktion auch die Landwitschaft und teile unserer Nahrung sicherstellen können. Ist für unsere Eigenständigkeit.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Hier sehen wir wieder ein Beispiel, dass die Klimaerwärmung rasch fortschreitet. Die Wasserreserven gehen ziemlich schnell zurück. Wer leugnet, dass der Klimawandel vom Menschen her stark beschleunigt wird, handelt fahrlässig an den nachkommenden Generationen. Es kann nur in einem "MITEINANDER" geben, um den Klimawandel ein bisschen einzudämmen versuchen. Egomanien, die leider ziemlich verbreitet sind in der halt in recht weiten teilen verwöhnten Bevölkerung, müssten abgelegt werden.
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