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Anzeige gegen Bischof Morerod Freidenker blitzen bei Freiburger Staatsanwalt ab

  • Die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg tritt im Fall Charles Morerod nicht auf die Anzeige der Schweizer Freidenker ein.
  • Diese warfen dem Bischof der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg vor, von Vorwürfen zu sexuellen Übergriffen eines ihm unterstellten Geistlichen gewusst zu haben und untätig geblieben zu sein.

Der Generalstaatsanwalt habe entschieden, nicht auf die Anzeige der Freidenker einzutreten, hiess es in einer Mitteilung. Es gebe keine objektiven Gründe für Verstösse gegen das Strafrecht. Die Freidenker können die entsprechende Verfügung nicht anfechten.

Er wusste nichts

Die Begründung des Generalstaatsanwalts für sein Nichteintreten: Morerod habe nichts gewusst von den Protokollen, die in den Archiven des Bistums gefunden wurden, als er 2011 sein Amt angetreten habe. Ebenso wenig sei dem Bischof bewusst gewesen, dass die Episode, die ihm der Pfarrer der Freiburger Kathedrale erzählte, strafrechtlich relevant sein könnte.

Video
Aus dem Archiv: Sex-Vorwürfe gegen Domherrn
Aus Rundschau vom 05.02.2020.
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Mit ihrer Anzeige wollten die Freidenker insbesondere sicherstellen, dass die Ermittlungsbehörden tätig werden und ein allfälliges Verschulden Morerods prüfen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Freidenker blitzen bei Freiburger Staatsanwalt ab
    Frage: Ist der Staatsanwalt Katholik...... wenn ja ist er befangen und soll Ausstand nehmen...
    1. Antwort von Werner Boesiger  (P.Werner Boesiger)
      Und ist der Staatsanwalt selber konsequenter Freidenker, so laesst er sich eben nur von Beweisen leiten und geht unvorhereingenommen an die Sache. Ist er aber sogennanter Freidenker, ja dann muss er in den Ausstand treten.
    2. Antwort von Mario Amacker  (AmMa)
      Wo es keine Beweise oder stichhaltige Indizien gibt, soll auch keine Untetsuchung eröffnet werden. Das ist ein Grundsatz in unserem Rechtssystem, und unterscheidet uns von Diktaturen und Pseudodemokratien. Da kann auch ein anderer Staatsanwalt nicht willkürlich entscheiden. Ein moralischet Freispruch bedeutet dies allerdings nicht...
  • Kommentar von Erich Singer  (liliput)
    Richtig so! Einfach in den Ausstand treten obwohl man involviert ist ist feige Herr Morereod!!
    1. Antwort von Christine Thöeni  (ChTDM)
      Jemand ist zum Glück unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist. Ich verstehe das erschütterte Vertrauen in die katholische Kirche. Er hat aber auf plausible Art seine Unschuld erklärt, ob er nun gelogen hat oder nicht, ist Sache der Untersuchungskommission und man kann ihn nicht auf Grund eines Zeitungsartikel für schuldig befinden.
  • Kommentar von Werner Boesiger  (P.Werner Boesiger)
    @Freidenker
    Bei uns kann frei denken jedermann,
    doch denkt er nicht wie wir,
    so denken wir ihm dran.