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Missbrauchsvorwürfe im Bistum Bischof Morerod tritt in den Ausstand

  • Nach Vorwürfen wegen sexuellem Missbrauch in der Stadt Freiburg gegen einen Geistlichen reagiert Bischof Charles Morerod.
  • Er zieht sich aus einem kirchlichen Fachgremium zurück, das sich mit sexuellen Übergriffen befasst.
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Aus dem Archiv: Sex-Vorwürfe gegen Domherrn
Aus Rundschau vom 05.02.2020.
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Der Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg wolle nicht mehr an den Sitzungen des Fachgremiums teilnehmen – mindestens so lange bis die Untersuchungen in seinem eigenen Bistum zu sexuellen Missbräuchen abgeschlossen seien, teilt die Bischofskonferenz mit. Auslöser ist der Fall eines Freiburger Pfarrers, der 1998 einen damals 17-Jährigen sexuell missbraucht haben soll.

Bischof soll Bescheid gewusst haben

Morerod sieht sich dem Vorwurf der Begünstigung ausgesetzt. Die Schweizer Freidenker haben gegen den Bischof Anzeige erstattet und werfen ihm vor, von Vorwürfen zu sexuellen Übergriffen eines ihm unterstellten Geistlichen gewusst zu haben und untätig geblieben zu sein. Morerod soll bereits seit 2011 über ein Dossier in einer Missbrauchsangelegenheit um den Pfarrer der Kathedrale Freiburg verfügt haben.

Morerod hatte die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen und darauf bestanden, keine Hinweise auf sexuellen Missbrauch ignoriert zu haben. Er veranlasse Anfang Februar eine weitere, interne Untersuchung betreffend das Nicht-Weitergeben von Informationen und Verschwinden von Dokumenten.

SRF 4 News, 05.03.2020, 18 Uhr; sda/hesa

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Aurel Pasquier  (aurelpasquier)
    Liebe SRF
    Seit heute morgen wissen wir, dass die Staatsanwaltschaft rechtsverbindlich zum Schluss gekommen ist, dass der Bischof vom Fall nichts gewusst hat: https://www.fr.ch/mp/institutions-et-droits-politiques/justice/communique-de-presse-du-06032020. Wieso wird der Inhalt dieses Artikels nicht berichtigt bzw. ergänzt?
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    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Aurel Pasquier Wir haben heute Morgen eine neue Meldung dazu geschrieben. Sie haben die gestrige Meldung kommentiert. Mit freundlichen Grüssen, das SRF News Team.
      https://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/anzeige-gegen-bischof-morerod-freidenker-blitzen-bei-freiburger-staatsanwalt-ab
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Man darf es nicht aussprechen sonst wird man wohl Zensiert! Ich kann nicht nachvollziehen das man Heute noch in einer der grössten verbrecherischen Organisationen dieser Erde Mitglied ist! Es mag viel Ehrenhaft und anständige Personen geben die in dieser Organisation tolle und löbliche Arbeit verrichten, doch muss man da in der Organisation bleiben die soviel Blut, Tränen und Leid verursacht hat und es immer noch tagtäglich tut! Das ewige Lied, das war früher so, Glaube ich schon lange ich mehr!
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  • Kommentar von Olivier Saner  (sanero)
    Das gute ist, jeder von uns kann etwas gegen dieses Fehlverhalten der Kirche tun - austreten.
    Den Glauben darf jeder weiterleben, aber ohne lügnerische Institution.
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    1. Antwort von Aurel Pasquier  (aurelpasquier)
      Lügnerisch sind die Berichterstattungen gewisser Medien, die Stimmung gegen die katholische Kirche machen. Wie die Staatsanwaltschaft heute rechtsverbindlich feststellte, hat der Bischof vom Missbrauchsfall nichts gewusst: https://www.fr.ch/mp/institutions-et-droits-politiques/justice/communique-de-presse-du-06032020
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