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Aus nach 28 Jahren Gurtenfestival trennt sich von «Mister Gurten» Philippe Cornu

Das Programm des Festivals soll künftig intern gestaltet werden – ohne Cornus Firma «Wildpony».

Legende: Audio Schluss nach 28 Jahren: Wie fühlt sich das an? abspielen. Laufzeit 02:52 Minuten.
02:52 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 04.09.2018.

Welche Band am Gurtenfestival auftritt, entscheiden künftig die Veranstalter selber. Der Vertrag mit der vom langjährigen «Mister Gurtenfestival» Philippe Cornu (rechts) und seinem Geschäftspartner Pascal Rötheli geführten Wildpony AG wird nicht mehr verlängert. Wer die neuen Bookingverantwortlichen sind, wird die Gurtenfestival AG zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen.

Es war eine lange Zeit auf dem Gurten. Es braucht etwas Zeit, um damit klarzukommen.
Autor: Philippe CornuWildpony AG

Philippe Cornu kann zwar verstehen, dass die neue Gurtenführung einen Neustart möchte, er zeigt sich aber dennoch enttäuscht. «Es braucht etwas Zeit, um damit klarzukommen». Hinzu komme, ergänzt Pascal Rötheli, dass mit dem Gurtenfestival auch einer der grossen Aufträge verloren gehe.

Es war einer der grossen Aufträge, und auch eine Herzensangelegenheit.
Autor: Pascal RötheliWildpony AG

Für eine Weiterentwicklung des Festivals sei die Trennung aber ein wichtiger Schritt, teilten Rolf Bähler und Simon Haldemann mit. Die beiden übernehmen die Festivalleitung im kommenden Jahr von Carlo Bommes.

«Beim Publikum sowie bei der Festivalleitung findet gerade ein Generationenwechsel statt», wird Bähler in einem Communiqué zitiert. «Es ist der richtige Zeitpunkt, um auch bei der Programmleitung die Zukunft einzuläuten.»

Keine komplette Neuausrichtung

Mit der neuen Ausrichtung will sich das Gurtenfestival von Mitbewerbern differenzieren können. Ein totaler Richtungswechsel sei indessen nicht geplant – auch längerfristig nicht. Bewährte Traditionen sollen erhalten und die Förderung des Schweizer Musikschaffens zentral bleiben.

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