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Legende: Video Artillerieschiessplatz Simplon: Widerstand gegen Ausbaupläne abspielen. Laufzeit 03:51 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 31.07.2019.
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Ausbau Schiessplatz Simplon «Nur hier können wir so hoch schiessen»

Gegen den geplanten Ausbau der Militäranlage hat es von Umweltverbänden Kritik gehagelt. Nun wehrt sich die Armee.

Das VBS möchte für 30 Millionen die Militäranlage auf dem Simplon ausbauen. Geplant ist unter anderem die Sanierung des historischen Barralhauses, das als Truppenunterkunft für 150 Personen dienen soll. Auf Widerstand stösst hingegen ein acht Meter breiter Panzerrundkurs und der Bau eines neuen Betriebsgebäudes.

Die Kritik

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Mehrere Umweltverbände stören sich in ihrer gemeinsamen Einsprache am Umweltverträglichkeitsbericht, der vom VBS in Auftrag gegeben worden ist. Dieser Bericht sei zwar sehr ausführlich, beruhe aber auf einer sehr mangelhaften Datengrundlage.

Es werde daraus nicht klar, welche Arten in welchem Ausmass betroffen seien. Deshalb könne man auch keine gezielten Massnahmen treffen. Ausserdem sei das Projekt generell überdimensioniert und zerstöre eine mehrheitlich intakte Landschaft von grossem Wert.

Die Armee nimmt nun Stellung zur Kritik: Man brauche diesen Platz. Richard Weber, Waffenplatzkommandant, sagt: «Nirgends sonst in der Schweiz haben wir solche Bedingungen wie hier.» Sicherheitsvorschriften würden verhindern, dass man das neue Schiesssystem der Armee auf anderen Plätzen austesten könne. Im Simplongebiet könne man besonders hoch schiessen. Der Platz sei einer der wichtigsten Artillerieschiessplätze der Schweiz.

Auch die Umweltverträglichkeit sei gegeben, so Ronald Wüthrich, der Projektverantwortliche für den Ausbau des Platzes Simplon. «Wir schlagen viele Kompensationsmassnahmen vor, damit die Umwelt nicht leidet.» Man gehe sorgfältig mit der Natur um.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Ich bin gespannt wie die Walliser Bundesrätin Amherd auf dieses Vorhaben am Simplonpass als EMD-Chefin reagieren und entscheiden wird! Jetzt wird es sich zeigen, ob eine Frau in der Armee als CEO und (als Lokalmagistratin) auch einiges durchbringen oder entscheiden kann!
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  • Kommentar von Bernhard Erpen  (Bernhard Erpen)
    Der Umweltverträglichkeitsbericht mit seinen zahllosen Details will vom tatsächlichen Ausbau der Armeeinfrastruktur ablenken und die vorgeschlagenen Kompensationen mindern den Eingriff des VBS in eine einmalige Alpenregion in keiner Weise. Das Projekt ist überdimensioniert; es fehlt die Sensibilität für die Landschaft!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Ich bin nun sehr gespannt, wie sich die zuständige Walliser Bundesrätin Amherd mit dieser Armeefrage verhält und auftreten wird. Die GSOA und die militanten Umwelt-Akteure aus der "Uesserschwiz" werden jedenfalls diesen geplanten Waffenplatz auf dem Simplon für ihre Zwecke voll ausnützen!
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