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Regionaljournal-Serie: Ein Einblick in die Welt der Startups
abspielen. Laufzeit 40:55 Minuten.
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Begriffe einfach erklärt Das kleine Startup-Lexikon

In der Startup-Welt wird eine eigene Sprache gesprochen. Was heisst eigentlich «Fly», «Exit» oder «Business Angel»?

Als Aussenseiterin versteht man zuerst nur Bahnhof, wenn man mit Gründerinnen und Gründern von Startups spricht. Es scheint, als sprächen sie eine Fremdsprache. Tatsächlich sind die meisten Begriffe englisch – haben aber in der Startup-Welt eine ganz eigene Bedeutung. Eine Übersicht:

Pitch

Als Pitch wird eine Präsentation der eigenen Idee vor Investorinnen und Investoren bezeichnet. In wenigen Minuten versuchen Startups diese vom Projekt zu überzeugen, um an deren Geld zu kommen. Präsentiert wird die Idee und ein Business-Plan – also, wie die Idee dann auch Geld in die Kassen bringt.

Elevator Pitch

Das gleiche wie ein Pitch, aber in Kurzform: Die Präsentation soll so kurz sein, dass sie einer Person während einer Liftfahrt erklärt werden kann. Wird eher bei inoffiziellen Treffen angewandt.

Business Angel

Das sind Menschen, die in Startups investieren, also Investorinnen und Investoren. Es geht dabei nicht nur um Geld, aber auch. Die meisten Business Angels unterstützen die Startups zudem mit Kontakten zu wichtigen Personen, Know-how oder auch durch Mitarbeit in einem Verwaltungsrat. In der Regel sind Business Angels ehemalige Unternehmensgründerinnen und -gründer, die durch Verkauf oder Rendite Vermögen erwirtschaftet haben.

USP

Das Wort ist die Abkürzung von «unique selling point» oder «unique selling proposition» und kann mit Alleinstellungsmerkmal übersetzt werden. Ein Startup muss sich von der Konkurrenz durch eine einzigartige Idee unterscheiden – so macht man sich für Investorinnen und Investoren interessant.

Fly

Ein Unternehmen zum Fliegen bringen, Gewinn erzielen.

Exit

Einige Startups werden mit dem Ziel gegründet, möglichst schnell einen «Exit» zu machen. Das heisst, sie möchten schnell wachsen und ihre Unternehmensanteile mit möglichst viel Gewinn verkaufen – also reich werden.

Skalieren

Das Geschäftsmodell eines Startups lässt sich oft skalieren. Zum Beispiel wird in der Schweiz ein Startup gegründet, das auf den Schweizer Schokoladenmarkt ausgerichtet ist. Ist das Startup in der Schweiz erfolgreich, kann das Geschäftsmodell auf neue Länder und neue Märkte angewandt, also «skaliert» werden. Startups werden oft mit der Absicht gegründet, dass ihr Geschäftsmodell auf andere Märkte übertragen werden kann.

Hidden Champion

Ein Unternehmen, das ziemlich unbekannt ist – aber trotzdem Marktführer in einer gewissen Branche ist.

Pivot

Wenn die eigene Strategie geändert werden muss, nennt man das Pivot. Das kann ein Ideen-Pivot sein, bei dem ein neues Produkt entsteht; ein Markt-Pivot, bei dem das gleiche Produkt anderen Nutzern verkauft wird; oder ein Geschäftsmodell-Pivot, bei dem das Businessmodell abgeändert wird.

Break-Even

Der Zeitpunkt, an dem ein Startup schwarze Zahlen schreibt.

Mann liest Buch.
Legende: Die Gründerinnen und Gründer von Startups verwenden oft eine ganz eigene Sprache. luxuz::./photocase.de

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr; kocm;marl)

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