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Bern vor heissem Wochenende Gereizte Stimmung zwischen Kanton und Stadt Bern wegen Reithalle

Abtreibungs-Gegner treffen am Samstag in Bern auf Linksautonome. Der Kanton will die temporäre Reithallen-Schliessung.

In Bern könnte es am kommenden Samstag hoch zu und hergehen: Abtreibungs-Gegner haben eine Demonstration gegen das Recht auf Abtreibung angekündigt. Gleichzeitig wollen Linksautonome eine Gegendemonstration organisieren.

Da die Polizei hinter den Gegendemonstranten Menschen aus dem Umfeld der Reitschule sieht, möchte der kantonale Polizeidirektor Philippe Müller am Samstag die Reitschule schliessen. Auch, weil in der Vergangenheit Eisenstangen und Flaschen gegen Polizisten geworfen worden seien.

Kanton fordert Stadt Bern zum Handeln auf

«Der Gemeinderat muss Druck auf die Reitschule machen. Er muss ein Bekenntnis abgeben, dass er hinter den Polizisten steht und dass er die Gewalt bei der Reitschule verurteilt», so Müller zu «Schweiz aktuell». Es gehe schliesslich um das Wohl der kantonalen Angestellten.

Die Diskussion zwischen Kanton und Stadt sollte nicht via Medien stattfinden.
Autor: Alec von GraffenriedBerner Stadtpräsident

Die Stimmung zwischen dem Stadtpräsidenten und dem kantonalen Polizeidirektor scheint angespannt. Alec von Graffenried, Stadtpräsident von Bern, will sich nicht zu den Vorwürfen äussern.

Er stört sich aber an der Art der Kommunikation: «Wir sind der Ansicht, dass die Diskussion zwischen den Behörden der beiden Staatsebenen nicht via Medien stattfinden sollte, sondern im direkten Dialog», teilt er schriftlich mit. Man habe daher das Gespräch mit dem kantonalen Regierungspräsident Christoph Neuhaus gesucht und ihn gebeten, ein Treffen zu vereinbaren.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Henriette Rub (ehb)
    Immer wieder diese Reitschule. Ist die Stadt Betn wirklich nicht in der Lage, dieses Problem ein für allemal zu lösen. Das für diese Bande zu Fenster hinaus geworfene Geld könnte wesentlich sinnvoller eingesetzt werden.Mich reut auf alle Fälle jeder Steuerfranken, der diesen unbelehrbaren Chaoten in den Rachen gesteckt wird.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Wenn Sie nicht in der Stadt Bern wohnen bezahlen Sie keinen roten Rappen Steuergelder an die Reithalle. Und Hunderte aus dem ganzen Kanton profitieren jedes Wochenende vom Kulturbetrieb. Das ist sehr sinnvoll eingesetztes Geld. Zu diesem Preis gibt es das sonst nirgendwo. Wollen Sie lieber, dass die Partygänger herumlungern und Schaufenster zerstören anstatt friedlich an Konzerte zu gehen?
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  • Kommentar von Franz NANNI (igwena ndlovu)
    Diese Reitschule... nun, eigentlich toll, haetten wir nicht andere Probleme, waeren diese Reitschulprobleme direkt schuetzenswert... ;-) An die "Reitschueler..." warum versucht ihr es nicht mal mit Humor statt Gewalt... koennte ein tolles Fest werden.. ohne blutende Nasen aso... also probierts!!!
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  • Kommentar von Daniel Schmidlin (Queren life)
    Es wäre an der Zeit, dass auf die Bundesstadt Bern wesentlich mehr Druck gemacht wird, auch auf politischer Ebene. Diese Stadt kann und darf sich nicht alles leisten. Es braucht auch ein starkes Engagement für die Polizei.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Haben Sie etwas gegen Demokratie oder demokratisch gefällte Volksentscheide? Die Reithalle und deren Betrieb wurde bisher 6 mal (!) per Urne bestätigt von der Stadtberner Bevölkerung. Es ist auch die Stadt Bern, die den Kulturbetrieb finanziell unterstützt. Und es sind junge und nicht mehr so junge Menschen aus dem ganzen Kanton, die davon profitieren.
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