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Bern Freiburg Wallis Berner Stadtregierung arbeitet die Krawallnacht auf

Berner Behörden und Polizei suchen Fotos oder Videos, welche Hinweise auf Straftaten liefern könnten. Das ist eine der Massnahmen, welche sie zur Aufarbeitung der Randale von Samstagnacht beschlossen haben. Könnte Bern zudem von den Erfahrungen der Stadt Zürich profitieren?

Legende: Video Konsequenzen der Ausschreitungen abspielen. Laufzeit 05:15 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 27.05.2013.

An einer ausserordentlichen Sitzung hat die Berner Stadtregierung am Montag über die «Tanz dich frei»-Nacht gesprochen, in welcher eine Gruppe Gewaltbereiter grosse Schäden angerichtet hat. Es müsse alles unternommen werden, damit sich solche Ausschreitungen nicht wiederholen könnten, schreibt der Gemeinderat.

Ein erster Schritt in diese Richtung sei, dass die Stadtregierung und die Polizei alle Entscheide und die Vorgehensweise rund um «Tanz dich frei» dokumentieren und analysieren sollen.

Zudem will die Berner Stadtregierung die Randalierer zur Rechenschaft ziehen. Dabei hofft der Gemeinderat auf die Mithilfe der Bevölkerung: Wer aufschlussreiches Foto- und Videomaterial habe, solle es den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung stellen.

Geschädigte Ladenbesitzer will die Stadtregierung ermutigen, Anzeige zu erstatten. Die Stadt werde dabei juristisch behilflich sein.

Der Protestumzug «Tanz dich frei» mit rund 10'000 Teilnehmern war am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag von schweren Krawallen überschattet worden. 50 Menschen wurden verletzt, darunter 20 Polizisten. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Da ich kein Berner Giel bin und schon lange nicht mehr in Bern war und deshalb mit den Vorgängen dort nicht in allen Einzelheiten vertraut bin, würde ich von euch Bernerinnen und Bernern, die hier im Forum zahlreich vertreten sind, furchtbar gern eines wissen: Von wem und von was genau wollten diese Leute sich freitanzen? Ich bin mir ja einige moderne Fürze gewöhnt, aber das ist sogar für mich neu. Wer kann mich von meiner Neugier befreien? Ich platze fast.
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    1. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Der Anlass wurde,wie 2012 schon,anonym+per Netz organisiert.Ist also ebensowenig ein Be Anlass wie die Street Parade in ZH.Aber gute Frage!Ich meine,was gesetzl.zunehmend für unsre Haus-+Nutztiere gefordert+durchgesetzt wird,gilt für uns nicht:eine artgerechte Haltung.Unnatürlich,halt-+konsequenzenlos in einer degenerierten,wertelosen Gesellschaft grossgeworden,begleitet von Trivialität bis ans Ende,merkt heute ein Grossteil der Leute selbst nicht,was er vermisst,und das ist bedrückend.
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Danke, liebe Frau Hermann, für diese Auskunft. Natürlich war ich ein bisschen ironisch, aber ich sehe den Ernst dieser Vorgänge ebenfalls, und ich darf Ihnen bekennen, dass wir zwei uns wie schon so oft zuvor auch jetzt wieder einig sind.
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    3. Antwort von Willi Zimmermann, Berner Oberland
      Wir alle sind, Beppie Hermann, ob der seit dem 2. Weltkrieg ununterbrochenen einzigartigen Lebensqualität verwöhnt, untolerant und ungeduldig geworden. Schauen wir nur, was auf der Strasse so abläuft. Ich wünsche mir wieder mehr Toleranz und Respekt unter den Menschen mit unterschiedlichen Idealen, Bedürfnissen, Ansichten und Lebensweisen - ein grosser Wunsch und eine grosse Herausforderung! Unsere Staatsmänner und -frauen müssten mit gutem Beispiel vorangehen.
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    4. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Falsch, Herr Zimmermann. Was Frau Hermann und andere hier kommentieren, hat nichts mit mangender Toleranz und mangelndem Respekt zu tun. Wenn ein Staatswesen, zu dem wir uns alle zählen, wirklich gut funktionieren soll, müssen ALLE gewisse Spielregeln einhalten, also auch die "Progressiven". Soso, wir haben also eine einzigartige Lebensqualität und sind verwöhnt. Wo und wie leben Sie? Diese idyllische Zeit ist schon längst vorbei - und auch früher galt das nur für die Reichen.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Die Polizei soll vorab die Frage beantworten, wieso ihre Einsatzkräfte am Pingstmontag neben der Baustellenabschrankung standen als die randalierenden GC Fans aus der durchbrochenen Baustelle am Bärenplatz zurückranten und von dem mindestens halben Dutzend schwer bewaffneter PolizistInnen nicht aufgehalten wurde? Die Bilder welche diese Szene zeigen, wurden auf Telebärn und/oder SRF ausgestrahlt! Warum noch mehr Bilder, wenn es schon zu den gezeigten mehr Fragen als Antworten gibt?
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  • Kommentar von paul jegerlehner, stettlen
    Diese linke Berner-Stadtregierung unter dem Präsidium von A.Tschäppät ist schon lange nicht mehr tragbar, da sie die Übersicht über dieses Chaotentum nicht im Griff hat. Aber wer jahrelang mit solchen militanten Gewalttäter sympathisiert und sie ständig in Schutz nimmt ist selber schuld. Solange diese Truppe noch am Ruder ist wird in dieser Angelegenheit nichts ändern. Für diese Regierung ist die Zeit abgelaufen.
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