Zum Inhalt springen

Header

Audio
Das Startup Echo – was steckt dahinter?
abspielen. Laufzeit 03:57 Minuten.
Inhalt

Berner Startups Wie zwei Jungunternehmer die Welt verbessern wollen

Die Gründer von «Echo» tüfteln seit eineinhalb Jahren an ihrer Idee. Doch: Schaffen sie es, sie zu verwirklichen?

Eine Million Schweizer Franken – so viel Geld benötigen Mirco Nietlisbach und Jonas Beer in etwa, um ihre Idee umzusetzen. Um die Welt ein kleines Stück besser zu machen.

Die Idee von Echo

«Echo ist eine Plattform, über die man Geld in Aktien oder Obligationen anlegen kann», erklärt der 29-jährige Berner Jonas Beer. Nur: Geld anlegen kann man bei jeder beliebigen Bank. Echo basiert auf einem Algorithmus, der verschiedene Daten von Unternehmen analysiert. So sieht man, wie nachhaltig oder sozial ein Unternehmen ist.

Mit Echo kann man nachhaltig Geld anlegen.
Autor: Jonas BeerMitgründer des Startups Echo

«Geld hat immer eine Wirkung, dort wo es angelegt wird», so der 31-jährige Zürcher Mirco Nietlisbach. «Je mehr Geld in einer nachhaltigen Firma investiert ist, desto besser ist das für unsere Umwelt.»

Gratis arbeiten für die eigene Vision

Seit mehr als einem Jahr arbeiten Jonas Beer und Mirco Nietlisbach an der Plattform. Jetzt brauchen sie Geld, um die Plattform zu bauen. Und um an Geld von Investorinnen und Investoren zu kommen, braucht es ein funktionierendes Geschäftsmodell.

Soweit sind sie noch nicht. Deshalb arbeiten sie zur Zeit noch ohne Lohn – und halten sich mit Teilzeitjobs über Wasser: «Das ist halt so in einem Startup», so Mirco Nietlisbach, «das ist der Deal, den man eingeht». Geld brauchen sie trotzdem. Und zwar von Investorinnen oder Investoren – bei einem Pitch.

Was ist ein Pitch?

Als Pitch wird in der Startup-Welt eine Präsentation der eigenen Idee vor Investorinnen und Investoren bezeichnet. In wenigen Minuten versuchen Startups diese vom Projekt zu überzeugen, um an deren Geld zu kommen. Präsentiert wird die Idee und ein Business-Plan – also, wie die Idee dann auch Geld in die Kassen bringt.

«Ohne funktionierendes Geschäftsmodell ist es schwierig, Geld von Investorinnen und Investoren zu erhalten», so Mirco Nietlisbach. «Deshalb überarbeiten wir das Geschäftsmodell von Echo.»

«Dann nehmen wir einen neuen Anlauf.» Dann wird erneut gepitcht, vielleicht mit mehr Erfolg. Bis dann wird weiter gratis gearbeitet. Die beiden Jungunternehmer wollen ihre Idee von einem nachhaltigeren Finanzmarkt verwirklichen – um jeden Preis.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr, kocm;haym)

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Luca Schmid  (luca_smid)
    Dieses Projekt finde ich persönlich eine sehr schöne Idee für ein Startup. Ich würde es sofort unterstützen und glaube, dass es viel Potenzial hat, Investitionen – und dadurch auch das Handeln vieler Firmen – sozialer und nachhaltiger zu gestalten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen