Sanierte Schulanlage Bieler Gymnasium Strandboden in neuem Kleid

Nach drei Jahren ist die umfassende Sanierung des Gymnasiums Strandboden in Biel zu Ende. Die Gebäudehülle wurde ausgetauscht, die Haustechnik erneuert und die Schulzimmer modernisiert.

BildlegendeDas Schulgelände am Bieler Strandboden vor und nach dem Umbau. BildlegendeZVG/Keystone
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Berühmter Erbauer

Die Schulgebäude am Bieler Strandboden wurde zwischen 1975 und 1982 vom Bieler Architekten Max Schlup erstellt. Es ist eine der grössten Anlagen für Mittelschulen im Kanton Bern. Sie wird sowohl vom Gymnasium Biel-Seeland als auch vom Gymnase français de Bienne genutzt.

Die 1500 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Strandboden dürfen aufatmen: Die Fenster der Klassenzimmer können neu geöffnet werden. Das war vor der Sanierung nicht möglich.

Im Zuge der Bauarbeiten wurden seit dem Herbst 2013 die Gebäudehülle erneuert, die Haustechnik auf den neusten Stand gebracht und der Innenausbau modernisiert.

Neben dem Umbau wurde auf dem Schulgelände am Strandboden auch ein neues Gebäude erstellt: Dieser Erweiterungsbau für die Naturwissenschaften wurde bereits Anfang 2015 fertig. Wie die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion mitteilte, kostete der Um- und Neubau rund 88,5 Millionen Franken.

Juristisches Tauziehen

Dem Um- und Neubauprojekt ging ein langes juristisches Tauziehen voraus. So opponierte etwa der Heimatschutz gegen die Sanierung und den Erweiterungsbau, weil er befürchtete, dass dadurch der Charakter des Gebäudes zerstört werde.

Bis vor Bundesgericht ging eine Privatperson wegen eines vom bernischen Regierungsrat genehmigten Kredits für die Sanierung. Auch sie blieb erfolglos.