«Das Leben wird nicht einfacher, wenn man's hart nimmt»

Fränzi Aufdenblatten ist nach 14 Jahren Spitzensport auf der Fiescheralp ihr letztes Rennen als Profi gefahren. Sie geht mit einem guten Gefühl.

Bei ihrem letzten Rennen, der Abfahrt bei den Schweizer Meisterschaften auf der Fiescheralp, wurde die Zermatterin fünfte. Es sei nicht mehr so sehr um das gewinnen gegangen, sondern darum «gesund ins Ziel zu kommen», sagt Fränzi Aufdenblatten im Gespräch mit dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF.

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Fränzi Aufdenblattens Karriere

Fränzi Aufdenblatten war 2000 und 2001 Junioren-Weltmeisterin in der Abfahrt und im Riesenslalom. Die grossen Erwartungen konnte sie danach nicht erfüllen: In ihrer Karriere als Profi fuhr sie 4 Podestplätze heraus, darunter einen Sieg. Beim WM-Finale letzte Woche auf der Lenzerheide wurde sie dritte in der Abfahrt.

Sie könne heute versöhnt und zufrieden zurückschauen auf ihre Profizeit. In der es einige Hochs, aber auch viele Tiefs gegeben hat. Genau dieses auf und ab mache ihre Karriere für sie wertvoll.

«An Emotionen war meine Karriere nicht zu toppen. Das ist es, was mir bleiben wird», so Fränzi Aufdenblatten. Viel geholfen habe ihr bei der Verarbeitung der schwierigeren Phasen auch ihre positive Einstellung. Ihr sei immer klar gewesen, dass es ihr gut gehe. Auch wenn es sportliche Rückschläge gegeben habe.

Fränzi Aufdenblatten hat klare Pläne, was ihre Zukunft anbelangt. Sie will für die Agentur ihres langjährigen Sportmanagers arbeiten. «Ich glaube, ich kann sowieso besser für andere Werbung machen als für mich selbst», sagt die Zermatterin.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Fränzi Aufdenblatten – über Abschied, Karriere und Wohlfühlorte

    Aus sportlounge vom 17.3.2014

    Auf einem Rundgang bei ihrem Heimatort Zermatt erzählt uns die ehemalige Skirennfahrerin, wo ihre Karriere begonnen hat, welche Erlebnisse sie geprägt haben und wie sie sich während der Karriere erholt hat. Dabei zeigt sie uns Orte, wo sie sich auch nach dem aktiven Rennsport so richtig zu Hause fühlen wird. Das etwas andere Gespräch.