Diccon Bewes: «Die Liverpooler sind freundlich und offen»

Der Wahlberner Diccon Bewes aus England rät den Bernern, die englischen Fussballfans mit einem Lächeln zu empfangen. Und sie am besten zu einem Bier einzuladen.

Zwei Evertonfans mit Fan-Banner im Rosengarten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Evertonfans geniessen Bern vor dem Match gegen YB. Twitter @SeanMcClure94

«Liverpool hat den Ruf einer freundlichen und offenen Stadt», sagt Buchautor Diccon Bewes. Er rät den Bernern, offen auf die Gäste des Everton FC - ein Stadtteil von Liverpool - zuzugehen. Vielleicht mache die beginnende Fasnacht die Berner etwas lockerer als sonst. «Und das passt.»

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Diccon Bewes

Diccon Bewes im Radiostudio Bern

Der Engländer lebt seit zehn Jahren in Bern. Er schreibt Bücher über die Schweiz. «Der Schweizversteher» («Swiss Watching») wurde zum Bestseller.

Wenn die Evertonfans nach dem Match in der Stadt auf die Berner Fasnächtler treffen - dann können sie entweder zusammen feiern, sagt Bewes. Oder: «Wenn Everton verliert, können die Fasnächtler die Engländer trösten. Dann werden die Evertonfans die Niederlage ganz schnell vergessen.»

Nicht alle Engländer trinken Tee

Das Motto der diesjährigen Berner Fasnacht «Fäier änd Äis» versteht der gebürtige Engländer übrigens nicht auf Anhieb. Aber der britische Botschafter in der Schweiz verstehe es vermutlich. Für ihn sei die Begegnung YB-Everton schwierig, weil er Evertonfan sei. «Er muss Bern und Everton gleich stark unterstützen.»

Diccon Bewes selber outet sich als «Nicht-Fussballfan». Das gehe durchaus auch für einen Engländer. «Ich bin auch Engländer und trinke keinen Tee.» Damit sei er allerdings eine grosse Ausnahme.

Statt an den Fussballmatch wird Diccon Bewes an die Berner Fasnacht gehen.