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Bern Freiburg Wallis Die Ausgangslage vor der grossen Freiburger Spardebatte

Der Kanton Freiburg muss über 400 Millionen Franken sparen. Gelingt ihm das nicht, rutscht er in die roten Zahlen ab. Kann das Parlament heute die Weichen für eine finanziell gute Zukunft stellen? Oder betreibt das Kantonsparlament nur «Pflästerlipolitik»?

Am Dienstagnachmittag beginnt im Freiburger Kantonsparlament die grosse Spardebatte. In den letzten zehn Jahren war der Kanton finanziell noch auf Rosen gebettet. Dank den Erlösen aus dem Verkauf des Nationalbankgoldes konnte er sogar seine Schulden abbauen. Doch die Zukunft sieht düster aus. Fährt der Kanton seine Ausgaben nicht zurück, rutscht er in die roten Zahlen ab.

Gespart werden sollen in den nächsten Jahren 415 Millionen Franken. Geht es nach der Kantonsregierung soll das Personal einen deutlichen Beitrag zur Gesundung der Kantonsfinanzen leisten. Zudem sollen die Subventionen im Gesundheits- und Sozialwesen gekürzt und die Steuern für Motorfahrzeuge erhöht werden. Um all die Sparvorschläge zu realisieren, müssen die Parlamentarierinnen und Parlamentarier gleich mehrere Gesetze ändern.

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