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Bern Freiburg Wallis Die Stadt Bern zählt Stimmzettel künftig elektronisch aus

Bereits für die nächsten Abstimmungen - am 9. Februar - erhalten Bernerinnen und Berner nur noch einen A4-Stimmzettel für sämtliche Vorlagen.

Ein Scanner auf einem Tisch.
Legende: Ab dem 9. Februar werden zwei solcher Scanner im Einsatz stehen. SRF

Heute sind in der Stadt Bern bei Abstimmungen bis zu 300 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Einsatz, um die Stimmen auszuzählen. «Rund zwei Drittel davon fallen künftig weg», sagt Vizestadtschreiberin Christa Hostettler, «lediglich fürs Auspacken der Stimmzettel brauchen wir noch Helfer».

Diese Stimmzettel werden dann gebündelt in einen Scanner gelegt, welcher automatisch erkennt, ob jemand «Ja» oder «Nein» gestimmt oder leer eingelegt hat.

Eine Software zählt die Stimmen und erstellt ein Protokoll mit den Ergebnissen. Auch Fehler, wie zum Beispiel zwei Kreuze, erkennt das System - und fragt, wie damit umzugehen sei.

Weniger Aufwand - weniger Kosten

Für das neue Zählsystem hat die Stadt Bern alles in allem rund 100'000 Franken investiert. Ein Betrag, der laut Hostettler ziemlich schnell amortisiert sein wird.

Ein eingescannter Stimmzettel auf einem Computerbildschirm.
Legende: Die Software erkennt Fehler auf dem Stimmzettel. SRF

«Da wir viel weniger Wahlhelfer benötigen, müssen wir für das Stimmenzählen auch nicht mehr Turnhallen oder Ähnliches mieten». Unter dem Strich werde die Stadt Bern also Geld sparen.

Das neue System kommt bereits am 9. Februar, beim nächsten Abstimmungstermin, zum Einsatz.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von A. Moser, Interlaken
    Endlich, wurde auch langsam Zeit! Bei so vielen Stimmenzählern ist es wirklich mühsam, Abstimmungsreslutate zu verfälschen - das wird bei zwei dummen, elektronischen Scannern deutlich einfacher sein! Hoch lebe die Demokratie!!
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  • Kommentar von Michael Perini, Basel
    Schön, unsere überprüfbare Demokratie ist offenbar keine paar Hundert Tausend Franken wert. Schämen wir uns und machen wir das rückgängig. Das Geld für die Wahlhelfer ist ja nicht verloren. Die meisten geben es für Restaurant, Museen, Freizeit und Abonnemente aus. Wer profitiert von der Herstellung dieser Maschine? Sie wird garantiert ganz sicher in der Schweiz hergestellt. Wir haben ja Äcker, auf denen Plastik wächst.
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