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Unterwegs am Formel-E-Rennen in Bern
abspielen. Laufzeit 07:44 Minuten.
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E-Prix in Bern Bern im Banne der E-Boliden

Am Motorsport-Grossanlass, der am Samstag Bern dominiert, duellieren sich die schnellsten Elektromobile der Welt.

Tausende von Besucherinnen und Besucher pilgern am Samstag nach Bern an das Rennen der weltweit renommiertesten Autorennsportserie für Elektromobile. Der Swiss E-Prix hält die Bundesstadt in Schach. Bereits Tage im Vorfeld wurden für den Anlass in Bern die untere Altstadt und das Obstbergquartier in Beschlag genommen. Auch der öffentliche Verkehr wurde beeinträchtigt.

Trainings und Qualifikationsrennen haben schon am frühen Nachmittag tausende Zuschauer an die Rennstrecke gelockt. Mit einem hörbaren «Pfiiüüü» düsen die Boliden am Aargauerstalden neben den Zuschauern vorbei. Die Rennstrecke ist mit einem hohen Zaun gesichert. Wer etwas sehen will, muss sich kräftig auf die Zehenspitzen stellen.

Ausnahmezustand entlang der Rennstrecke

Die Tickets für die Tribünen für das Rennen vom Samstagabend sind seit längerem ausverkauft. Für die Fans gibt es kostenlose Fanzonen. Auf der Nydeggbrücke hoch über dem Bärengraben wurde eine grosse Zeltkonstruktion errichtet. Die Altstadt ist eine Partymeile. Elektromobile und Motoren zwischen Hotdogs und Softeis. Hersteller buhlen um Kundinnen und Kunden für ihre Innovationen. Aus Boxen dröhnt Musik. Sponsoren verteilen kleine Geschenke.

Rennen sorgt für rote Köpfe

Das Rennen polarisiert die Bernerinnen und Berner stark. Während sich viele freuen, dass Bern erneut Schauplatz eines internationalen Grossanlasses ist, kritisieren eine ganze Menge, der Anlass sei überhaupt nicht nachhaltig. Der rot-grün dominierte Berner Gemeinderat hatte den Anlass bewilligt. Die rotgrünen Parteien hingegen organisierten sich in einem gegnerischen Komitee.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Es war ein toller Anlass. Ich bin dafür dass die Formel E regelmässig in Bern halt macht 130000 Menschen besuchten das Rennen. Beim nächsten Mal hat man Erfahrungswerte und kann gewisse Dinge optimieren.
    Es ist doch klar dass beim ersten Mal nicht gleich alles klappen auf Anhieb funktioniert
    Als Hauptstatt gibt es mehr Anlässe schon politisch bedingt.
    Wer sich daran stört, sollte nicht mitten in der Stadt wohnen sondern eher in den umliegenden Quartieren.
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    1. Antwort von Beat Kessler  (KLERUS)
      @Glauser: Dieser Anlass wird nicht mehr stattfinden, soviel ist jetzt schon klar. Mit freundlichen Grüßen
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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Die eklatante Arroganz und Intoleranz, welche sie selber immer allen anderen sich selber gegenüber anklagen, fliegt den Event-Gegnern hoffentlich politisch um die Ohren. An Bigotterie nicht zu überbieten. Die Stimmung heute hat das Gegenteil bewiesen. Da kann man noch so mit chinesischen E-Bikes protestieren, einen Saubannerzug mit primitivem Vandalismus veranstalten, und einen Event zu Gunsten der Entwicklung von E-Mobilität torpedieren. Toleranz gibts nur für die Reitschule u. Hausbesetzer.
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    1. Antwort von Clemens Nyffeler  (Clemens Nyffeler)
      Hervorragend auf den Punkt gebracht!
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    2. Antwort von Beat Kessler  (KLERUS)
      Dieser Anlass wird uns bestimmt nicht um die Ohren fliegen, und politisch schon gar nicht! Wie auch, wir stellen die überwiegend politische Mehrheit in dieser Stadt. Mit freundlichen Grüßen
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    3. Antwort von Werner Christmann  (chrischi1)
      Ist bereits bekannt ob irgendjemand für den angerichteten Sachschaden von 500.000.-- finanziell zur Rechenschaft gezogen werden kann, oder wird das dem Steuerzahler via Reitschulbudget belastet?
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