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Benno Nussberger: «Den Pendlerinnen und Pendlern wird die Zeit zum Umsteigen reichen.»
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 29.10.2019.
abspielen. Laufzeit 02:22 Minuten.
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Fast 800 Meter So lang ist das längste Berner Perron

Neu können an einem verlängerten Perron vier statt zwei Züge halten. Die Gehwege werden dafür länger.

Das neue Perron 49/50 sichert der SBB den fahrplanmässigen Bahnbetrieb während den Bauarbeiten im Bahnhof. Es ist eine Verlängerung eines bestehenden Perrons um 385 Meter Länge.

Die Zugreisenden müssten zwar längere Umsteigewege in Kauf nehmen, dafür werde der Fahrplan nicht ausgedünnt, teilte die SBB am Dienstagmorgen mit. «Die geplante Umsteigezeit von sechs Minuten sollte reichen», meint Benno Nussberger von der SBB. Das neue Perron ist ab dem 4. November in Betrieb.

Am neuen Perron können pro Gleis zwei S-Bahn-Züge und neu auch zwei Fernverkehrszüge halten. Betroffen sind ab Montag Verbindungen aus Biel und La-Chaux-de-Fonds. So fährt der Regio Express Biel-Lyss-Bern im Gleis 49 ein und aus. Der Regio Express La-Chaux-de-Fonds-Neuenburg-Bern kommt auf Gleis 50 an und fährt neu ab Gleis 5/6.

Zugang über die Welle

Von der «Welle» führt neu ein direkter Zugang über einen 200 Meter langen und bis zu acht Meter breiten und überdachten Steg auf das verlängerte Perron. Das Bauwerk sieht aus wie eine grosse, silberne Schlange.

Damit die Reisenden das Gleis 49/50 finden, werde eine umfangreiche Signaletik auf allen Ebenen des Bahnhofs installiert, teilt die SBB weiter mit.

Was wird gebaut?

Der Bahnhof Bern wird im Rahmen des Grossprojektes «Zukunft Bahnhof Bern» in den nächsten Jahren im grossen Stil um und ausgebaut. So entsteht unterhalb der SBB-Geleise ein neuer Tiefbahnhof für den Regionalverkehr RBS. Auch soll beim Bubenbergplatz ein neuer Zugang zu den Geleisen entstehen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie aus oft aussichtslosen Engen oder Geländeverhältnissen in unseren wichtigsten Grossbahnhöfen neue Anlagen zum Ein- und Aussteigen oder für vermehrte Züge geplant und gebaut werden (Zürich unterirdisch, Bern lange neue Perrons, usw.). Als reger öV-Benützer möchte ich einmal all diesen Planer und Bauverantwortlichen für solche "gescheite" und nützliche Erweiterungen im Bahnverkehr herzlich danken! Die SBB macht nicht alles falsch, sondern auch vieles richtig!
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    1. Antwort von A. Zuckermann  (azu)
      Ihre Ansicht teilen nicht alle Verkehrsplaner. Gerade in Zürich, wegen des Stumpengleis, kam der unterirdische Ausbau und die vielen Brücken gegenüber einem neuen, leicht dezentralem Standort für die Nationalen und Internationalen Anbindungen massiv teurer und ist ein Flickwerk geworden.Zudem könnte bei schlauer Standortplanung extrem viel Reisezeit eingespart werden. Bei Bern hätte sich ein neuer Dreiecksbahnhof im Wankdorf angeboten. Im Moment verlieren Reisende z.b. Züri-Visp ca 30 Minuten.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger  (jolanda)
      Ihr Vorschlag, statt den Bahnhof Bern auszubauen, im Wankdorf ein neuer Dreiecks-Bahnhof zu bauen, Herr Zuckermann, dürften sie keinem(r) Berner(in) oder keinen Bernreisenden (Geschäftsleute, Parlamentarier, Stadtgast oder Stellen-Inhaber(in) vorschlagen! Der Berner Hauptbahnhof liegt im Zentrum der Bundeshauptstadt und somit ist "alles" schnell und gut erreichbar! In Luzern hätte allerdings ein 2. Gütsch-Doppelspur-Tunnel genügt, statt ein Untergrundbahnhof für 1.5 Milliarden zu bauen!
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    3. Antwort von A. Zuckermann  (azu)
      Ich bin Berner =) ...schauen Sie nach Frankreich. Da gibt es mehrere Beispiele, Valence Ville, mitten in der Stadt - Valence TGV, leicht Ausserhalb (5 Minuten mit Bus/Zug). Oder Avignon Gare, im Zentrum - Avignon TGV, nicht im Zentrum gebaut, entlang der Autobahn, ohne mitten durch die schöne Altstadt gezogen zu werden. U.s.w...
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    4. Antwort von Rolf Bolliger  (jolanda)
      Ihr Hinweis auf die neu gebauten TGV-Bahnhöfe in Frankreich kenne ich als Frankreich-Reisender ebenfalls, Herr Zuckermann: Nur, Sie können einen solchen reinen TGV-Bahnhof (Valance oder Avignon) niemals mit Bern vergleichen; In Bern kommen von der ganzen Schweiz und von allen S-Bahnlinien im Kanton 2 Dutzend Bahnlinien zusammen! Es sind langsame Personenzüge (viele S-Bahnlinien) bis hin zu den EC- und IC-Schnellzügen nach allen Richtungen der Schweiz, die in die Berns Zentrum fahren können!
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    5. Antwort von A. Zuckermann  (azu)
      Genau, die S-Bahnen verbinden dann diese Bahnhöfe mit den Stadtzentren und der Region. Die Frage ist doch: Wieso müssen alle Nationale + Internationale Verbindungen sich durch unsere Innenstädte "schleichen" und in den Vorstädten herum gondeln, Minuten lang stehen bleiben, nur weil eine S-Bahn wiedermal nicht vom Fleck kommt? Dort könnten wir Zeit sparen. Viel mehr als mit dem Streckenausbau. Wie Gesagt: Z.b. mit einem Dreiecksbahnhof im Wankdorf; Züri-Brig = 30 Minuten gespart.
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