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Festival Wangen an der Aare Hubers in der Hauptrolle

Das Festival «Nomen est omen» in Wangen an der Aare stellt Kulturschaffende mit Namen Huber vor. Ein spezielles Konzept.

Wegweiser «Huberweg», im Hintergrund Holzskulptur.
Legende: Eine Holzskulptur von Heinz Huber – zu entdecken entlang des «Huberwegs». Urs Gilgen/SRF

Bilder, Skulpturen, Fotografien, Musik, Figurentheater – alles produziert und vorgestellt von Kulturschaffenden, die Huber heissen. So lautet das Konzept hinter dem kleinen Festival «Nomen est omen» in Wangen an der Aare. Es «hubert» überall. Ein «Huberweg» führt durch das Dorf, in verschiedenen Lokalen wird ausgestellt.

Farbige Bilder an einer Wand.
Legende: Kunst – von HuberKuhlmann. Auch das ein Teil des Festivals «Nomen est omen» Urs Gilgen/SRF

«Ich habe eigentlich keine Hubers gekannt», sagt Festivalkurator Rolf Walker, «ausser vielleicht den Musiker Büne Huber». Der stand auch am Anfang der diesjährigen Ausgabe des Festivals. «Wir wollen ihn unbedingt nach Wangen bringen, aber es lag finanziell nicht drin.»

Am Namen Huber hielt Walker fest, aber er sucht halt andere Hubers für sein Festival. In den letzten Jahren tat er dasselbe mit den Namen Rothen oder Hutter. «So ein Konzept schränkt ein, es diszipliniert einen. Auf der anderen Seite ist es ein Spiel, gute und passende Künsterinnen und Künstler zu finden.»

Zudem mache man schöne Entdeckungen. Zum Beispiel den Fotografen Dersu Huber.

Mann sitzt auf Fensterbank, über ihm ein Wegweiser «Huberweg»
Legende: Einer der Hubers, die in Wangen an der Aare ausstellen: Dersu Huber, Fotograf. Urs Gilgen/SRF

«Ich wollte eine Fotoausstellung mit Portraits von Wangener Frauen. Also suchte ich einen Huber, der das realisiert.» Nun hängen die Frauen im Ausstellungsraum und sind in einem Buch abgebildet.

Verkäuferin greift nach einem Brot in Bäckerei.
Legende: Eine der portraitierten Frauen aus Wangen: Sylvia Anderegg. ZVG/Dersu Huber

Eine Frau Huber? Nein, die gibt es nicht. In Wangen gibt es niemanden mit Name Huber. Walker ist das egal. Er glaubt, die Leute in Wangen liessen sich trotzdem für das Festival begeistern. Immerhin sind ja ihre Frauen abgebildet.

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