Freiburg stockt staatliche Pensionskasse auf

Im Kanton Freiburg ist der Weg gefunden, um die Pensionskasse des Staatspersonals in den kommenden Jahren auf einen Deckungsgrad von über 80 Prozent zu bringen: Die Staatsangestellten und der Kanton werden in den kommenden Jahren je die Hälfte des dafür nötigen Geldes aufbringen.

Das freiburgische Kantonsparlament hat am Freitag den im Mai vom Staatsrat eingebrachten Vorschlag genehmigt. Die Änderung des Gesetzes über die Pensionskasse des Staatspersonals bedeutet für den Kanton Freiburg eine Mehrbelastung von etwa 20 Millionen Franken pro Jahr. Etwa gleich viel sollen nun die Versicherten aufwerfen, und zwar je zur Hälfte die aktiven Versicherten und die Pensionäre.

Zwei Rentner hocken im Gras. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auch die Pensionierten müssen ihren Teil an die Aufstockung leisten. Colourbox

Die Freiburger Pensionskasse wies Ende des vergangenen Jahres einen Deckungsgrad von 77,6 Prozent aus, dies bei einem technischen Zinssatz von vergleichsweise hohen 4,25 Prozent. Durch dessen Senkung auf 3,25 Prozent per Anfang 2014 wurde das «Loch» in der Kasse noch grösser.

Im Einklang mit den Bundesvorgaben strebt der Freiburger Staatsrat nun einen Deckungsgrad von 80 Prozent bis spätestens 2052 an. Der Kanton lässt sich also eine Generation Zeit, um das Ziel zu erreichen.

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