Olympische Spiele 2026 Freiburger und Berner Regierungen unterstützen Winterspiele

Die Kantonsregierungen von Bern und Freiburg bewilligen finanzielle Beiträge, um eine gemeinsame Kandidatur mit der Waadt und dem Wallis vorzubereiten.

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Bildlegende: Für die Spiele 2014 in Sotschi wurde eigens ein neues Stadion gebaut – Freiburg will auf ein bestehendes zurückgreifen. Keystone

Der Regierungsrat des Kantons Bern unterstützt die Kandidatur für die olympischen Winterspiele 2026 mit einer Million Franken aus dem Lotteriefonds. Dies, falls Swiss Olympic das überregionale Projekt «2026. Les Jeux Swiss Made» für eine internationale Kandidatur auswählt. Nebst dem Zentrum im Wallis sind auch Wettkampforte in Kandersteg, Bern und Biel sowie ein olympisches Dorf in Thun vorgesehen, wie die Regierung mitteilt.

Eishockeyspiele in Freiburg

Freiburg schliesst sich dem Projekt ebenfalls an und beteiligt sich an einer Kandidatur mit Bern, Waadt und Wallis für die Winterspiele 2026. Der Freiburger Staatsrat hat entschieden, die Bewerbung bei Swiss Olympic finanziell zu unterstützen. Er bewilligt eine halbe Million Franken, wie die Zeitung «Freiburger Nachrichten» berichtet. Angedacht ist, dass im neuen Eisstadion St. Leonard die olympischen Eishockeyspiele über die Bühne gehen sollen. Die Waadt und das Wallis haben ihre Beiträge bereits zugesichert.

Verschiedene Kantone

Als Host-City ist Sitten vorgesehen, ein zweites olympisches Dorf käme in Thun zu stehen. Die Wettkämpfe sollen in den Kantonen Bern, Freiburg, Graubünden, Waadt und Wallis stattfinden. Die Promotoren möchten weitgehend bestehende Sportanlagen nützen.

Auch Graubünden bereitet eine Kandidatur vor. Im Frühling 2017 entscheidet Swiss Olympic über die beiden Kandidaturen aus der Schweiz. 2019 wird dann das olympische Komitee einen definitiven Entscheid fällen.