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Bern Freiburg Wallis Für die Tour de France füllt Bern Tramschienen auf

Stürzende Radfahrer auf der Zielgeraden: Dieses Horrorszenario will die Stadt Bern bei der Ankunft der Tour de France am 18. Juli unbedingt vermeiden - unter anderem mit einer neuartigen Tramschienen-Abdeckung.

Das städtische Tiefbauamt fand die regen- und hitzetaugliche Lösung zusammen mit der Firma Sika, wie es am Montag an einer Medienkonferenz im Stade de Suisse hiess.

Die Spitze der Tour de France bei einem Etappenziel 2015.
Legende: Sollen in Bern sturzfrei über die Tramschienen: Die Fahrradfahrer der Tour de France. Keystone

Vor dem Stadion sprinten die Radprofis am 18. Juli um den Tagessieg.

Der kritische Perimeter umfasst Guisanplatz, Helvetiaplatz, Papiermühlestrasse, Casinoplatz und Seftigenstrasse. In diesem Bereich wird zunächst eine Spezialfolie über die Tramschienen gelegt. Anschliessend wird der Hohlraum mit Quetschmaterial gefüllt. Als Abschluss wird über das Ganze eine zweite Folie geklebt.

Die Methode gewährleistet laut den Berner Organisatoren optimale Sicherheit, einen raschen Auf- und Abbau sowie «vertretbare Kosten».

Es ist nämlich möglich, die Schienenfüllung schnell aus dem Gleis zu ziehen wie eine Dichtung aus einem Fensterrahmen und sie an anderer Stelle einfach wieder in die Schienen zu drücken, sagt Patrik Gräppi, der Projektleiter des städtischen Tiefbauamtes.

Ob der Berner Geniestreich Nachahmer findet, weiss er nicht. «Aber wenn daraus sogar eine Systemlösung wird, na ja, umso besser».

Der Tour-Tross erreicht Bern am Montag, dem 18. Juli. Nach einem Ruhetag zieht er weiter in Richtung Wallis.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Was diese links/grüne Stadtregierung für einen unglaublichen Aufwand betreiben will, um das Prestige eines "Tour de France"-Etappenortes zu sein! Wer bezahlt eigentlich all diese Kosten (Verkehrsumleitungen, Geschäftsblockaden, Lärm, usw.)? Wohl kaum die vielen am Sozialpfropfen hängenden Linkswähler(innen) der Stadt Bern! Wie bei den alten Römer: "Gebt ihnen Brot und Spiele, dann sind sie euch alle hörig!" Das trifft offenbar jetzt auch voll auf Bern zu!
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