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Gegen Zeitungssterben Freiburg tüftelt an der Zeitung von morgen

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Legende: In Zukunft massgeschneiderte Informationen für die Leserschaft der La Liberté. Patrick Mülhauser/SRF

Lokalzeitungen sind in Konkurrenz mit Gratiszeitungen und sozialen Medien. Innovation ist gefragt. Vier Partner, darunter die Tageszeitung «La Liberté», die Freiburger Hochschule für Technik und Architektur und die Hochschule für Wirtschaft, wollen deshalb neue Technologien nutzen und den Zugang und den Konsum von Informationen verändern.

Ein Computer überprüft, ob eine Information echt ist.
Autor: Jean-Claude AyerProfessor

Sie wollen im Projekt «AINews» künstliche Intelligenz einsetzen. Dies erlaubt insbesondere die Personalisierung von Inhalten für die Leserschaft. Inhalte können auch von Lesern stammen und sozialen Medien.

«Ein Computer überprüft, ob eine Information echt ist», erklärt Jean-Marie Ayer, Professor an der Hochschule für Wirtschaft. Wenn zum Beispiel hundert Leute in sozialen Meiden über das gleiche Ereignis berichten, steigt die Chance, dass es echt ist.

Der Journalist muss weiterhin recherchieren.
Autor: Serge GumyChefredaktor

Die Arbeit des Journalisten jedoch ersetzt der Computer nicht, ist Serge Gumy, Chefredaktor der «La Liberté» überzeugt. «Der Journalist muss weiterhin recherchieren». Und auch die journalistische Analyse bleibe wichtig.
Das Projekt dauert 18 Monate. 200 Testpersonen werden daran teilnehmen. Es wird mitfinanziert durch die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Henriette Rub (ehb)
    Künstliche Intelligenz ist grundsätzlich auch nur menschgemacht. Die Programmierung steuert die Maschine. Sind Fakenews ins den "sozialen" Medien überpräsent, werden sie ebenfalls für richig gehalten, KI ist nicht unfehlbar.
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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Mir schwant Böses. Ich ziehe - allerdings ohne weitere Kenntnis des Projekts - Parallelen zur "personalisierten Werbung". Je kongruenter diese beiden Mechanismen sind, desto grösser ist die Gefahr der Filterblasenbildung. Wenn sich diese auch in den lokalen und regionalen Angelegenheiten durchsetzt, werden sich deren negativen Effekte auch in unmittelbarer Nachbarschaft zeigen. Regional zu politisieren und zu wirtschaften wird zunehmend schwieriger, Gräben werden tiefer werden.
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