Tram Bern-Ostermundigen Geld für weitere Arbeit am Tramprojekt

Der bernische Regierungsrat hat 947'000 Franken für Planungen für die neue Tramendstation in Ostermundigen und für die Erschliessung der Rüti gesprochen.

Ein Tram fährt durch Bern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Tram soll Bern und Ostermundigen verbinden. Die Projektleitung erhält Geld für die weitere Planung. Keystone

Damit am Tramprojekt von Bern nach Ostermundigen weiter gearbeitet werden kann, hat der Regierungsrat des Kantons Bern 947'000 Franken gesprochen. Im nächsten Jahr stehen Planungen für die neue Tramendstation in Ostermundigen und für die Erschliessung der Rüti an.

Das Tram Bern-Ostermundigen basiert im Grundsatz auf dem Projekt Tram Region Bern, das Köniz, Bern und Ostermundigen verbinden wollte. Im Herbst 2014 scheiterte diese Vorlage aber am Nein der Agglomerationsgemeinden. Schon wenige Wochen nach der Abstimmungsniederlage weibelten Tram-Befürworter für ein neues Tramprojekt und hatten Erfolg.

Die Rüti soll nicht mehr mit dem Tram erschlossen werden

Das neue Projekt basiert weitgehend auf dem Alten, was die Linienführung angeht. Einziger Unterschied: die Rüti soll nicht mehr mit dem Tram erschlossen werden. Infolgedessen muss die Tramwendeschlaufe in Ostermundigen neu platziert werden. Der Kanton, die Stadt Bern und die Gemeinde Ostermundigen haben sich in einer Projektorganisation zusammengeschlossen, um das aus ihrer Sicht prioritäre Projekt voranzutreiben.

Das Berner Kantonsparlament wird den Realisierungskredit voraussichtlich im Juni 2017 beraten, die Volksabstimmung in der Stadt Bern soll gegen Ende kommenden Jahres stattfinden, wie die Berner Kantonsregierung in einer Mitteilung schreibt.