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Die edlen Steine von der Grimselbaustelle
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 25.07.2020.
abspielen. Laufzeit 04:13 Minuten.
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Grimsel-Kristalle Grimsel-Baustelle bringt verborgene Schätze ans Licht

Bei den Arbeiten an der neuen Spitallamm-Staumauer stiessen die Bauarbeiter bisher auf vier verborgene Kristallklüfte. Der grösste bisher geborgene Kristall wiegt rund 300 Kilogramm.

An der Grimsel, gleich neben dem Hospiz, wird zurzeit an der Ersatz-Staumauer für die alte Spitallamm-Mauer gebaut. Bis 2025 ziehen die Kraftwerke Oberhasli (KWO) eine neue, 113 Meter hohe Betonmauer in die Höhe. Dazu sind Spreng- und Tunnelarbeiten notwendig. Dabei stiessen die Bauarbeiter bisher auf vier Kristallklüfte.

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So finden die Strahler an der Grimsel die Kristalle
Aus News-Clip vom 27.07.2020.
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Gefunden haben sie hauptsächlich Bergkristalle. Drei dieser Schatzkammern entsprachen den Erwartungen der KWO, eine jedoch habe alles übertroffen, was man sich vorgestellt habe, sagt Walter von Weissenfluh, einer der zwei Mineralien-Spezialisten der KWO. Von Weissenfluh ist selber Strahler, aus Guttannen und ist für die Sichtung, Bergung und Präparation der Kristallfunde verantwortlich.

Aussergewöhnliche Funde

Aus dieser einmaligen Kluft haben die KWO-Spezialisten einen grossen Kristall geborgen. Er besteht aus unzähligen kleinen Kristallspitzen, auf zwei Seiten und wiegt rund 300 Kilogramm. Diesen ausserordentlichen Fund stellen die KWO im Stollen des Kraftwerks Handeck aus. Die schönsten Steine sollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Alle durch die Arbeiten freigelegten Kristalle gehören den Kraftwerken Oberhasli. Die Bauarbeiter dürfen die durch die Sprengungen zerstörten Kristallteile von der Baustelle mitnehmen und erhalten später einzelne Stücke von den KWO als Finderlohn zurück.

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 25.7.2020; 17.30 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Samuel Nogler  (semi-arid)
    Zufallsfunde, da niemand weiss, wo die Klüfte sind.... wenn dem so wäre, würden im Moment deutlich mehr Menschen im Bergbau sterben als an Corona. Bereits die Technik von vor 2.5 Jahrtausenden wusste sehr viel über den Untergrund (z.B. Wasserleitung Hiskias), die heutige Geologie mit der modernsten Technik weiss sehr genau, wo welches Gestein zu finden ist. Nur das Alter dieser Kristalle muss man doch sehr mit Vorsicht geniessen, da sie auf Annahmen berufen, die sich kaum überprüfen lassen.
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  • Kommentar von Fritz Frei  (Fritz Frei)
    Dieser ausserordentliche Fund stellen die KWO im Stollen des Kraftwerks Handeck aus. Die schönsten Steine sollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wieso werden Redaktoren beschäftigt, die keine Ahnung vom Akkusativ haben?
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    1. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      Ach ich bin ja so froh, dass wir keine anderen Probleme als "Akkusative" haben.
      Ich bin ja so froh, dass Menschen Fehler machen, damit sie auch noch etwas zu lernen haben ...
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    2. Antwort von Urs Müller, Santiago de Chile  (urm)
      Wieso wird Ihr kleinlicher Kommentar überhaupt veröffentlicht ? Hat mit dem eigentlichen Artikel nichts zu tun. Fehler passieren immer und überall. Würde SRF alle Kommentare die der Grammatik und Orthografie nicht entsprechen nicht veröffentlichen, wäre es ziemlich leer hier. Also bitte ein bisschen mehr Toleranz denjenigen gegenüber welche nicht so "gebildet" sind wie Sie sich geben.
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